Ulli Boldt

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Ulli Boldt
versucht’s mal wieder
Halbe In letzter Minute konnte die PDS Mitte September im brandenburgischen Halbe verhindern, dass auf ihrer Kandidatenliste zur Gemeinderatswahl der ehemalige Neonazi ULLI BOLDT vertreten ist.
BOLDT hatte sich in seinem Wohnort auf einer offenen Liste der Partei aufstellen lassen, dabei aber seine braune Vergangenheit verschwiegen.
Der 37jährige war in den neunziger Jahren einer der aktivsten Neonazis in Berlin und Brandenburg.
Er war u.a. Mitglied der NATIONALISTISCHEN FRONT (NF) und Vorsitzender der BERLINER KULTURGEMEINSCHAFT PREUßEN (BKP).
1993 war BOLDT schon einmal in Halbe aktiv: als Anmelder des jährlichen Heldengedenkens der Neonazis in dem Ort (s. Meldung S.3).
Damals hatte er sich als Mitglied der Jungen Union ausgegeben, in die er Jahre später tatsächlich eintrat.
Im Februar 1997 flog er bei den Konservativen raus.
Heute behauptet BOLDT, er habe sich vor acht Jahren aus der Neonazi-Szene gelöst.
monitor | rundbrief des apabiz e.v. | nr. 12, oktober 2003
http://www.apabiz.de/publikation/monitor/Monitor%20Nr12.pdf



FOCUS Magazin | Nr. 44 (1997)
MEDIEN Nazijäger im Pech
Montag, 27.10.1997, von Eberhard Vogt http://anonym.to/?http://www.focus.de/politik/deutschland/medien-nazijaeger-im-pech_aid_165731.html