Alexander Geljewitsch Dugin

Aus Inrur

Alexander Geljewitsch Dugin
in der deutschsprachigen wikipedia

Alexander Geljewitsch Dugin
(russisch Александр Гельевич Дугин, wiss. Transliteration Aleksandr Gel'evič Dugin; * 7. Januar 1962 in Moskau)
ist ein russischer Politiker, Politologe, politischer Philosoph und Publizist.
Er war von 1994 bis 1998 Co-Vorsitzender
der mittlerweile verbotenen Nationalbolschewistischen Partei Russlands (NBP).
Beobachtern gilt er als Neofaschist
und als Ideengeber einer intellektualisierten extremen bzw. Neuen Rechten in Russland.
Dugin vertritt antiwestliche und antiliberale Positionen
und propagiert über internationale Netzwerke das geopolitische Konzept
eines „Neo-Eurasismus“
auf der Basis eines
in Opposition zu den Vereinigten Staaten stehenden großrussischen Reiches.
Seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten
lehnt er Antiamerikanismus jedoch ab
und spricht stattdessen von einem „Sumpf“ globalistischer Eliten,
den er als Gegner betrachtet
und der seiner Ansicht nach in Amerika und Europa trockengelegt werden solle.

Aleksandr Dugin
in der englischsprachigen wikipedia

The Fourth Political Theory
beyond left and right but against the center

Dugin & Ochsenreiter

2013 häufig Treffen von Manuel Ochsenreiter mit Dugin
über die Ochsenreiter in der Zuerst!
mit den üblichen Fotoreportagen berichtet
u.a. wandelten sie in Freiburg im Breisgau
auf den Spuren Martin Heideggers

Alexander Dugin und die rechtsextremen Netzwerke:
Fakten und Hypothesen zu den internationalen Verflechtungen der russischen Neuen Rechten

Vladimir Ivanov
ibidem-Verlag / ibidem Press, 27.02.2012 - 258 Seiten

2005 Markus Mathyl über Dugin (im Mathyl Artikel)
sowie über Wladimir Wiedemann:

Markus Mathyl, Leiter des Petersburger DAAD-Informationszentrums

in Petersburg aktuell
in Donnerstag, 10.11.2005 DAAD-Bildungsoffensive in Piter und Moskau

Faschismus à la Dugin
von Andreas Umland
(aus: »Blätter« 12/2007, Seite 1432-1435)

Markus Mathyl kritisierte bereits 2002, dass Dugin in Deutschland manchmal als letztlich harmloser,
ja „aufrichtig besorgter Bewahrer der russischen Lande porträtiert“ wird.

"Grenzenloses Eurasien"
Jungle World Nr. 45, 30. Oktober 2002 von Markus Mathyl

gespiegelt auf evrazia.info

MARKUS MATHYL
DER „UNAUFHALTSAME AUFSTIEG“ DES ALEKSANDR DUGIN
NEO-NATIONALBOLSCHEWISMUS UND NEUE RECHTE IN RUßLAND

Der Beitrag beleuchtet aus zeitgeschichtlicher Perspektive den politischen Aufstieg Aleksandr Dugins
während der letzten zehn Jahre als ein Beispiel für den Einfluß und die Komplexität des russischen Rechtsradikalismus.
Im Mittelpunkt steht dabei das organisationsübergreifende Wirken
dieses wichtigsten Vertreters einer russischen Neuen Rechten,
deren Einfluß sowohl beim Zustandekommen breiter nationalpatriotischer Bündnisse
wie auch beim Entstehen einer jugendlichen nationalistischen Gegenkultur untersucht wird.
Die ab 1998 zu beobachtende erfolgreiche Etablierung Dugins
auch außerhalb des nationalpatriotischen Lagers
ist ein deutlicher Beleg für die Stärke des russischen Rechtsradikalismus. Osteuropa 7/2002