Bernhard Heldt

Aus Inrur

Antisemit / Zins Feind

Holocaustleugner / Reichsbürger

verschwörungsideologische Querfronten

Anthroposophie Fan / Abgründe der Grünen

eines seiner Projekte AlsoATTAC

Schöneberg


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Inhaltsverzeichnis

Foto Bernhard Heldt und Irmgard Kohlhepp

Bernhard Heldt Irmgard Kohlhepp google.de Suche

1936 - 10. Juni 2007

2007

Nachrufe Bernhard Heldt (Geb. 1936)
14.09.2007 Von Thomas Loy
Kaum jemand interessierte sich noch für seine Thesen
– außer der Staatsmacht.

Verstanden haben seine Schwestern nicht, warum er so radikal war,
so unversöhnlich gegen die Welt, so aggressiv im Denken gegen sich und andere, so unbelehrbar.
Geliebt haben sie ihn trotzdem, er war ja ihr Bruder und kein böser Mensch.
Nur ein äußerst schwieriger.
Ein verbissener Weltverbesserer.

Im Internet findet sich ein offener Brief von ihm.
Darin geht es um „Morddrohungen gegen Horst Mahler“, den Holocaust-Leugner und rechten Chefideologen.
Bernhard Heldt schreibt über einen „Versuch der Zionisten,
die deutschen Nationalsozialisten als Faschisten und Holocaustverbrecher zu diffamieren“
und über den angeblichen „Rassenwahn“ der Juden.
Dieser Brief ist das infamste Pamphlet, was aus der Feder von Heldt im Internet zu finden ist.
Woher rührt dieses absurde Umdeuten der Geschichte, dieser blinde Hass?

Bernhard Heldt hatte sich mit den Theorien von Franz Oppenheimer auseinandergesetzt,
der schon in den zwanziger Jahren einen „dritten Weg“ zwischen Kapitalismus und Kommunismus gesucht hatte,
eine Art liberalen Sozialismus. Ohne das komplizierte ökonomische Geflecht wirklich zu durchdringen,
mühte sich Heldt mit Fragen der internationalen Wirtschafts-, Währungs- und Finanzpolitik.
1990 sah er die historische Chance gekommen, den Umbau des Gesellschaftssystems im Oppenheimer’schen Sinne einzuleiten.
Er schrieb Briefe an einflussreiche Leute wie Richard von Weizsäcker, Roman Herzog und Lothar de Maizière.
Eine neue deutsche Verfassung sollte erarbeitet werden, doch das Vorhaben misslang.
„Die Geheimdienste“, klagte Heldt, hätten alle Bestrebungen „unter Ägide der USA“ neutralisiert
und Gegner der Wiedervereinigung per Ost-Anschluss „politisch liquidiert“.
Der Weltverbesserer, dem niemand zuhören wollte, suchte Erklärung und Trost in Verschwörungstheorien.

Heldt meinte, sich gegen die „Faschismuskeule“ der Linken wehren zu müssen, gegen Denkverbote und Tabus.
Er war rücksichtslos in seiner Wortwahl, manchmal schamlos.
Niemand konnte ihn bremsen, wenn er sich intellektuell verrannte, mit Ismen nur so um sich warf,
dabei Logik und Struktur gerne vernachlässigend.
Er suchte verzweifelt den Dialog mit allen politischen Akteuren, wollte „Links“ und „Rechts“ zusammenführen,
aber wohin, wusste er auch nicht so genau.

Mit Horst Mahler und anderen Rechtsextremisten zu reden, war für ihn nur konsequent,
denn schließlich gebe es Gemeinsamkeiten wie die Forderung nach der neuen Verfassung.
Mahlers kryptoreligiöse Thesen faszinierten ihn, sie schienen seine Gesellschaftskritik theologisch zu untermauern.
Die Rückbesinnung auf „germanische Wurzeln“, das Abschütteln der „Fremdbestimmung durch Judentum und Katholizismus“.
Dass die Verbrechen der Nationalsozialisten einer Rückbesinnung auf nicht näher bestimmte germanische Traditionen im Weg standen, reizte nur seinen Widerspruchsgeist.

2001 arbeitete Heldt im „Berliner Bündnis gegen Rechtsextremismus“ mit – schließlich war er auch gegen den rassistischen Straßenmob, der Dönerbuden anzündete und jüdische Friedhöfe schändete.
Nach einiger Zeit wurde er dennoch als „rechter Querfrontstratege“ hinausgeschmissen.
Zwei Jahre später beteiligte er sich an der Initiative „Vereinigung Deutsche Nationalversammlung“, die ihre Briefe mit der Ortsangabe „Groß-Berlin“ verschickt.
Kaum jemand interessierte sich noch für Heldts Thesen – außer dem Verfassungsschutz.

Zuletzt war er politisch isoliert, aber umso überzeugter von seiner Mission.
Einen „hochnarzisstischen Fundamentalisten“ nennt ihn einer der wenigen, die sich noch an ihn erinnern.
Für die Linksextremen war er ein verkappter Nazi, für die Rechtsextremen ein eigenbrötlerischer Träumer, untauglich für die „nationale Erhebung“.

Wenn er seine Familie besuchte, zettelte er ohne Umschweife eine politische Diskussion an.
Gespräche über Fernsehserien, Rezepte oder Modetrends quälten sein Ego.
Entweder ging es ums Ganze, oder die Sache war es nicht wert. Selbst an den Weihnachtsfeiertagen:
Hitler, Stalin, Holocaust, Gulag, CIA, KGB, Atomkrieg.

Auch die Kunst hatte keinen Wert.
Er konnte zeichnen, sehr gut sogar.
„Mach‘s doch wie Goya“, bettelte seine Schwester.
Gemälde als politische Anklage, viel mächtiger als beschriebenes Papier.
„Weißt du, dass man beim Malen hervorragend denken kann?“, lockte sein Schwager.
Seine Mutter schenkte ihm eine Staffelei.
Da stellte er fremde Bilder drauf und setzte sich wieder an den Computer.

Als Jugendlicher hatte er eine Nonne im Profil gezeichnet, ganz schnell, aus einer Laune heraus. Seine Schwestern lobten. Das war ehrlich gemeint, aber ein schwerer Fehler.
Er zerriss die Zeichnung.
Im Laufe des Lebens zerstörte er alle Bilder, die er gemalt hatte, hängte dafür Trouvaillen vom Trödel auf.
Überliefert ist nur eine Zeichnung, die er verschenkt hatte.
Vor einer dunklen Hafenkulisse mit großen Schiffen rudert ein einsamer Bootsmann durch die Mondnacht, als wolle er aus dem Bild hinausfahren.
Die Zeichnung lässt sich als Selbstporträt deuten: der einsame Ruderer auf der Suche nach seinem Bestimmungsort.

Es ist ein Berliner Arbeiterhaushalt, in den er hineingeboren wird, als Junge zwischen drei Schwestern.
Er lernt Elektriker, bricht ab, lernt Dekorateur, bricht ab, baut eine kleine Baufirma auf.
Er restauriert alte Türen, baut liebevoll gestaltete Osterlandschaften und Weihnachtskrippen, legt einen Steingarten an, so farbenprächtig, dass alle Besucher staunen – und schweigen, denn jedes Lob verkehrt sich ins Gegenteil.

Er wurde älter und ungeduldiger, schrieb immer schneller, als ob die Worte verderben könnten.
Der Körper, er soll sich mal nicht so haben.
Die Herzschmerzen sind doch nur ein Zipperlein, ein Nichts vor dem großen Getriebe der Geschichte.
Dann ist Bernhard Heldt einfach umgefallen, ein Infarkt, der alles Wollen, Denken und Streben wie einen Luftballon zerplatzen lässt.
Zurück blieben seine Texte im Internet.
Einige sind schon gelöscht. Thomas Loy

der Holocaustleugner und ex Heldt Partner
Christoph Kastius hetzt
in seinem Wahn, gegen den "Juden" Bernhard Heldt

Freitag, 31. August 2007
Bernhard Heldt ist tot
Berlin, 01.07.2007 - (Radio Wahrheit).
Der Begründer der ALSO-Deutschland, Bernhard Heldt, ist am 10. Juni 2007 in seiner Wohnung durch einen Herzinfarkt ums Leben gekommen.
Sein ALSO-Projekt diente dazu, Menschen zu diffamieren und gegeneinander aufzuhetzen.
Unter anderem brachte er die Personen Norbert Steinbach und Günter Kögel in Gefahr, als er versuchte sie zu diffamieren und aus finanziellen Gründen mit sinnlosen und Volksverhetzenden Strafprozessen zu überziehen.
Er täuschte auch die Öffentlichkeit mit dem Vorwurf, er sei der Gründer der Nationalversammlung und sei berechtigt, eine neue Verfassung auszurufen.
Damit brachte er die Vereinigung Deutsche Nationalversammlung in große Schwierigkeiten und verhinderte damit das Recht des deutschen Volkes, sich eine eigene Verfassung geben zu können.
Der Jude Bernhard Heldt, der die ganze Welt mit seiner Hetzpropaganda überzog, hatte am Abend des 10. Juni 2007 zwischen 20:00 und 21:00 Uhr, als er an seinem Computer erneute Propaganda zum besten geben wollte, seinen tödlichen Herzinfarkt.
Er schleppte sich in letzter Kraft in Richtung Wohnungstür, um noch Hilfe organisieren zu können.
Er muß wohl eine halbe Stunde lang, zusammen mit seiner hilflosen Lebensgefährtin Irmgard Kohlhepp vor der Tür gelegen haben, bevor die Polizei verständigt werden konnte.
Die Sanitäter stellten dann nur noch seinen Tod fest.
Frau Kohlhepp ist mittlerweile in einem Altersheim untergebracht.
In seinem Bezirk hatte er viele zornige Nachbarn, die er im laufe seines Lebens terrorisierte.
Hoffen wir nun, für alle Opfer von Bernhard Heldt, dieses armselige Kapitel abschließen zu können und wünschen den Opfern und Hinterbliebenen neue Kraft und Hoffnung ohne weitere Störungen durch solche Kleinkriminellen, wie Heldt ganz sicher einer war.
Er hinterließ einen riesen Schuldenberg bei Vermietern im Bezirk Schöneberg.
Sein Lebensende bedeutet auch ein Ende seiner kriminellen Laufbahn.

http://anonym.to/?http://radio.wahrheit.eu/?datei=podcast&id=16&action=1
Eingestellt von Christoph Kastius um 04:32

http://krr-faq.net/reg3.php

Bernhard Heldt in der fight back #4

Silvio Gesell

2010

„Silvio Gesell“ ist kompatibel mit NS-Lebensborn und Mutterkreuz 29. JULI 2010

Bernhard Heldt Erwähnung im Artikel über Silvio Gesell
im NRW Antifa Magazin Lotta

http://www.projektwerkstatt.de/debatte/struktur/attac_rechte.html

2008


Das Gericht als Bühne - Horst Mahlers Revisionismus-Kampagne
Verfasst von Redaktion am 22. April 2008 - 15:34

Dieser Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Antifaschistischen Infoblatt (AIB)

Erscheinungsdatum Sommer 2004 Heft Nummer 63

indymedia postings

2006

Highlife in Heinersdorf
von Antifa Pankow 27.06.2006 14:42

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2004

Geschichtsdebatte mit fragwürdigen Teilnehmern
von egal - 16.10.2004 04:28

Bericht zur Lage der NATION
von egal 20.05.2004 06:24

2003

Antisemiten in Kassel
Kro Pot 28.06.2003 15:58

rechte Aktivitäten auf vielen Ebenen ein kleiner Einblick
von ein Mensch 14.01.2003 14:29

2002

alsoAttac = ACHTUNG FASCHISTEN!!!
von claravista 24.12.2002 14:32

2001

Rechte im Schöneberger Bündnis gegen Rechts
Jungle World Nr. 18, 25. April 2001 antifa

Rechte AntifaschistInnen
Zwei Mitglieder des Bündnisses gegen Rechtsextremismus in Berlin-Schöneberg sind als rechte Querfrontstrategen enttarnt worden.
VON HARRY HIRSCH

Querfrontstrategen von Antifas geoutet
Monatelang blieben Rechte im Bündnis gegen Rechtsextremismus unbehelligt
Antifa-Recherche zu Faschisten in Berlin-Schöneberg

http://www.google.de/search?q=Bernhard+Heldt