Bund Heimattreuer Jugend – Der Freibund

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Freibund
in der deutschsprachigen wikipedia

Der Freibund ist ein deutscher Jugendverband
mit etwa hundert jugendlichen und zweihundertfünfzig erwachsenen Mitgliedern,
der der Neuen Rechten zugerechnet wird.

Bekannte Mitglieder und Referenten

1966 ernannte der BHJ Hans-Ulrich Rudel, Stuka-Flieger und DRP-Mitglied,
und Konrad Windisch, Gründungspersönlichkeit des BHJ Österreich, zu Ehrenmitgliedern,
um 1970 wurde auch Herbert Böhme die Ehrenmitgliedschaft angetragen.
1974 wurden sämtliche Ehrenmitgliedschaften im Rahmen der verbandlichen Neuausrichtung widerrufen.

Zu den ehemaligen Mitgliedern des BHJ zählen der Holocaustleugner und Rechtsanwalt Jürgen Rieger
(Klaus Bellmund, Kaarel Siniveer in "Kulte, Führer, Lichtgestalten: Esoterik als Mittel rechtsradikaler Propaganda"
Verlag Droemer Knaur München 1997 Seite 301
Rieger bestritt die Mitgliedschaft im BHJ auf seiner Website.),
die zeitweise mit Rieger zusammenarbeitende Anwältin Gisa Pahl ("apabiz
Profil: Bund Heimattreuer Jugend (BHJ) - Der Freibund),
der Terrorist Heinz Lembke (Julia Montalcino "Die Gladio-Nazi-Connection.
Die Spur eines Gladio-Waffenlagers führt zu einem Naziterroristen
(ZOOM – Zeitschrift für Politik und Kultur Nummer 4+5/1996 Wien )
"Es ist Wolfszeit" Der Spiegel Nummer 46/1981 Seiten 30–32 ),
der ehemalige Neonazi und Terrorist Odfried Hepp
(Y. Winterberg: Der Rebell, (1974 wegen der verbandlichen Neuausrichtung aus dem BHJ ausgetreten),
die Vorsitzende des Armanen-Ordens Sigrun von Schlichting „Neue Rechte“. Was steckt dahinter?
Informations- und Dokumentationsstelle gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit in Nordrhein-Westfalen),
der rechtsextreme Verleger Uwe Berg
(Gabriele Nadlinger Die Anzeigenkunden der „Jungen Freiheit“ Die Wochenzeitung „Junge Freiheit
2007 Verlag VS Verlag für Sozialwissenschaft Wiesbaden Seiten 218 )
und die neuheidnische Liedermacherin Swantje Swanhwit (eigentlich Iris-Katrin Fischer)
(Wartburgfest 1997),
die auch zum Zeitpunkt der Umbenennung des Bundes aktiv war.

Karlheinz Weißmann, einer der Gründer des Instituts für Staatspolitik,
trat 2007 als Referent auf einer Veranstaltung des Freibunds auf
(Je kälter der Winter, desto höher die Feuer Junge Freiheit 28/07 2007 Juli 6 ).
Vor der Umbenennung in Der Freibund
referierten auf Veranstaltungen des Bundes Heimattreuer Jugend unter anderem der Holocaustleugner David Irving
David Irving, Holocaust Denial, and his Connections to Right Wing Extremists and Neo-National Socialism (Neo-Nazism) in Germany: Electronic Edition
Hajo Funke im Jahr 1979 und der Soziologe Werner Georg Haverbeck im Jahr 1985.

Völkisch? Bündisch? Versteckspielen mit dem Freibund
23. Mai 2009

AUSSCHNITT:
...Ebenfalls Gast beim „Freibund“-Sommerfest in Berel war Helge Drescher aus Berlin mit Frau und Kindern.
Drescher war Leiter des Junge-Freiheit Leserkreises in Berlin,
aus dem das rechtsextreme Deutsche Kolleg entstand.
Seine Schwester Gerhild Drescher war noch 1993 als Standortführerin der DHJ in Berlin tätig
und ist heute im „Deutschen Mädelwanderbund“ und der „Deutschen Gildenschaft“ aktiv.
Verbindungen bestehen auch zum neurechten „Institut für Staatspolitik“ (IfS).
Aktive Freibünder gehören stets zu den Besuchern des vom IfS organisierten „Berliner Kollegs
und präsentierten sich dort in der Vergangenheit mit einem Informationsstand.
Auf einer Veranstaltung des IfS zum 8. Mai 1945,
die am Vortag zu dessen 60. Jahrestag in Berlin stattfand,
warben Freibünder auch für die „Aktion Gedenkzug“ am kommenden Tag.
Rund 100 Leute aus dem Spektrum des Jugendbundes,
vom IfS und darüber hinaus, verkleideten sich schließlich wie Flüchtlinge
aus den einstigen deutschen Ostgebieten anno 1945
und zogen so am Rande der großen Festivitäten zum Jahrestag der Befreiung durch Berlin.
Gezielt wollten sie so im „Trubel der übrigen Gedenkveranstaltungen“
auf „das deutsche Leid nach dem Kriegsende (…) durch Vertreibung und Kriegsgefangenschaft“ aufmerksam machen
und die geflüchteten und vertriebenen Deutschen
als die eigentlichen Kriegsopfer präsentieren.
Der Kontakt zwischen IfS und „Freibund“ ist auch ansonsten eng.
Zur Sommersonnenwendfeier 2007
referierte der IfS-Mitbegründer Karlheinz Weißmann
beispielsweise beim „Freibund“ über „Die Ikonen der Jugendbewegung“
und bei der letzten IfS-Veranstaltungsreihe zu „Widerstand – Lage, Ziel, Tat“ im Jahr 2008
gehörte mit dem Burschenschafter Felix Menzel auch ein „Freibund“-Mitglied zu den Referenten.
Menzel ist darüber hinaus Mitinitiator und Autor der rechten Schülerzeitung „Blaue Narzisse
und Aktivist der vom IfS-Gründer Götz Kubitschek initiierten „Konservativ-Subversiven Aktion“.
Die „Pennale Burschenschaft Germania zu Staßfurt“, in der Menzel Mitglied ist,
überschneidet sich personell zum Teil mit dem dortigen Stützpunkt der „Jungen Nationaldemokraten“.
Für den „Freibund“ war Menzel zuletzt als Kontaktperson
für die Sonnwendfeier 2008 in der brandenburgischen Prignitz angegeben....

"Junge Freiheit" 28/07 06. Juli 2007
Je kälter der Winter, desto höher die Feuer
Freibund: Karlheinz Weißmann erinnert an die Ikonen der Jugendbewegung /
Sommerlager in Ostpreußen
von Eckehard Lob

Ikonen der Jugendbewegung" lautete das Vortragsthema des Historikers Karlheinz Weißmann
auf der diesjährigen Sommersonnenwende des Freibundes am 23./24. Juni im Süden Niedersachsens.
Der Freibund sieht sich in der Tradition der Bündischen Jugend der Weimarer Zeit,
und Weißmann verschaffte den etwa 150 Zuhörern
einen Einblick in die geschichtliche Entwicklung der Deutschen Jugendbewegung:
von den Anfängen der Wandervogelbewegung vor der Jahrhundertwende
bis hin zur Auflösung und dem Verbot im Dritten Reich.

Das "Lichtgebet" von Fidus, ein Gemälde eines Jünglings, der allein auf einem Felsen stehend die Sonne begrüßt,
ist eine dieser "Ikonen der Jugendbewegung".
Dieses Gemälde spiegelt die Ideale der Lebensreform- und Jugendbewegung
von damals und heute besonders ausdrucksstark wider.
Naturverbundenheit und Freiheitsliebe gehören zu den Eckpfeilern des Gedankenguts der Jugendbewegung.
"In den von Weißmann gezeigten Gemälden und Bildern finden auch wir uns noch wieder.
Die prägenden Figuren der Wandervögel und der Bündischen Jugend
geben uns ein Vorbild für ein bewußt geführtes Leben", äußert sich Eckhard Bednarski,
Verantwortlicher des Freibundes für den Norden, begeistert über den Bildvortrag.
"Heute führen diese Tradition zwar nur noch wenige Bünde fort,
um so wichtiger ist es da, daß gerade wir eine kontinuierliche und unabhängige Jugendarbeit
für Kinder und Jugendliche anbieten."

Am Abend sieht man, was Eckhard Bednarski meint.
Beim Volkstanz, der fester Bestandteil des Bundeslebens ist,
finden Jung und Alt, erfahrene Tänzer und Neulinge schnell zueinander.
Später wandern sie zum großen Sonnenwendfeuer.
Ein imposantes Bild bietet sich den Besuchern.
Das meterhohe Feuer erhellt die Nacht weithin,
ein kleines Orchester verstärkt diese einzigartige Atmosphäre noch,
und bis spät in die Nacht klingen die Lieder.

Auch wenn heute bei diesem Fest das Mystische und Naturreligiöse weitestgehend in den Hintergrund gerückt ist,
feiern noch viele Menschen in Europa und Deutschland die Sonnenwende.
Je deutlicher sich die Temperaturunterschiede zwischen kaltem Winter und warmem Sommer zeigen,
desto größer war die Bedeutung der Sonnenwende.
Im hohen Norden Europas, wo es an diesem Tag gar nicht mehr dunkel wird,
hat die Sonnenwende daher einen höheren Stellenwert eingenommen als in Südeuropa.
Heutzutage hat dieses Fest seine Bedeutung weitgehend verloren.

"Was der Zeitgeist vorgibt, interessiert uns nur am Rande.
Wichtig ist uns, ein ausgeglichenes Geschichtsbewußtsein zu fördern.
Dazu gehört das Feiern der Sommersonnenwende genauso wie die Geschichte der Jugendbewegung",
faßt Bednarski das zu pflegende Brauchtum zusammen.

Im Sommer nun will der Freibund vom 28. Juli bis 12. August nach Ostpreußen aufbrechen
und in den Masuren ein zweiwöchiges Jugendlager organisieren.
Weißmann hat den Freibündern mit auf den Weg gegeben,
daß die Weiten Ostpreußens von jeher die Jugendbewegten in ihren Bann zogen.
Aber das wußten sie bestimmt auch schon vorher.

Weitere Informationen: Der Freibund e.V., Postfach 1505, 37005 Göttingen, E-Post: kontakt@freibund.de

echtefreude-freibund.de

Impressum Der Freibund e.V. V.i.S.d.P.: Eckhard Bednarski

siehe auch Heimattreue Deutsche Jugend, Wiking Jugend