Christine Ostrowski

Aus Inrur

Renegatin

SED, PDS, Linkspartei, FDP, AfD Unterstützerin

Die Linke und die Nation

Abgründe der Linkspartei


Christine Ostrowski
in der deutschsprachigen wikipedia

(geb. Pippig; * 24. August 1945 in Plauen)
ist eine deutsche Politikerin
und war bis 2009 Dresdner Stadträtin.
Sie war Mitglied der Partei Die Linke.

ihre facebook accounts 1, 2

2016

Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik
Christine Ostrowski (ehem. PDS, Linke) bekennt: „Nun wähle ich AfD“
Dienstag, 02 Februar 2016 01:43
geschrieben von Enno-Martin Cramer

Fotos: [1] [2]

2012

27. Juni 2012
Die Linke in Ostdeutschland Ein gesamtdeutscher Fehler

Von Bernhard Honnigfort

Die Neonazi-Versteherin

2002

Jungle World Nr. 40, 25. September 2002antifa
Pogo fürs Volk
Selbst Punks und Anarchisten scheinen keine Probleme mehr mit einer rot-braunen Zusammenarbeit zu haben.
von Fabian Lembke
http://jungle-world.com/artikel/2002/39/23193.html

2001

Was mensch über die Ostrowski wissen sollte...
Forum - Offenes Rotes Forum
von Tina am 31.Aug.2001 22:17
http://77553.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=std_show&entryid=999289064&USER=user_77553&threadid=2&onsearch=1

“Jeder dritte Bauarbeiter im Osten ist arbeitslos. Gleichzeitig arbeiten nicht wenige ausländische Beschäftigte auf dem Bau. Kann man es einem hiesigen Bauarbeiter verdenken, dass es die Wut kriegt, wenn er nicht zuletzt deswegen seine Arbeit verliert?”
Klingt wie ein Haider-Spruch? Irrtum: Dieses Zitat stammt von der PDS-Bundestagsabgeordneten Christine Ostrowski, 30.April 1998

Die Dresdner PDS-Stadtvorsitzende Christine Ostrowski, führte im Frühjahr 1993 intern Gespräche mit einem örtlichen Neonaziführer. Der PDS-Oberbürgermeister von Hoyerswerda, Horst-Dieter Brähmig, rechtfertigte 1995 vorangegangene faschistische Krawalle gegen Fremdarbeiter in seiner Stadt. Er nannte sie "Selbsthilfe von Jugendlichen" und tat Kritik der Arbeitsgemeinschaft Junge GenossInnen hieran als "Spinnereien" ab. Ostrowski unterstützte diese Haltung. Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Marzahn, Harald Buttler, ermöglichte es am 1. Mai 1996 200 Neonazis, ungehindert durch seinen Stadtbezirk zu marschieren, indem er antifaschistischen Kräften die Absicht zu der Provokation verschwieg und damit Gegenwehr verhinderte. In einem Interview verteufelte er militante Nazigegner als Chaoten und forderte den Parteiausschluß der Kommunistischen Plattform. PDS-Angehörige machten in Wurzen, einer Hochburg der Neofaschisten, gegen antifaschistische Demonstranten mobil. In Marienberg, Großenhain und Bad Düben unterstützte Ihresgleichen Belange der Bundeswehr, also des deutschen Militarismus. Allerdings wurden diese "GenossInnen" in mehreren Fällen durch linke Gegenkräfte gestoppt. Während Ostrowski indes wegen ihrer Neonazi-Kontakte 1993 den eben erworbenen stellvertretenden Parteivorsitz verlor, behielt Harald Buttler, wie die Dresdnerin von neofaschistischen Gruppen hoch gelobt, sein Bürgermeisteramt. Er kam auch um eine halbwegs ernstzunehmende Entschuldigung gegenüber der PDS und Antifa-Kreisen herum.

Am 7. Mai 1996 übergaben die Dresdner PDS-Stadtvorsitzende Ostrowski und der PDS-Fraktionsvorsitzende Ronald Weckesser ihren "Brief aus Sachsen" der Öffentlichkeit. Damit wurden Vorstellungen rechter Kommunalpolitiker der PDS zur Strategie erhoben. Die Autoren verlangten: Erstens Bruch mit den bisherigen Bestrebungen der Partei zur Westausdehnung, die "objektiv gescheitert" sei. Für den weiteren Ausbau der PDS im Osten sei "das Buhlen um versprengte Westlinke eher hemmend". Vernünftige Linksorientierte im Westen "sollten mit ihrem Engagement verstärkt jene Parteien bereichern, mit denen die ostdeutsche Volkspartei PDS auf Bundesebene zusammenarbeiten kann". Zweitens: Das, was die Partei unter modernem Sozialismus versteht, "muß sich aus den Alltagserfahrungen ihrer Millionen Anhänger im Osten bestimmen. Wir verstehen Sozialismus als einen Begriff zur Umschreibung eines demokratischen Gemeinwesens, das zu einer marktwirtschaftlich begründeten Wertschöpfung und sozialem Ausgleich fähig ist." Das entspräche etwa der Definition von Erhards Sozialer Marktwirtschaft. Drittens. Als "Quelle politischer Einsichten auch für die Landes- und Bundesebene" empfahlen Ostrowski/Weckesser "der PDS die Erfahrungen ihrer Kommunalpolitiker, die viel dazu beigetragen haben, seit 1990 eine herrschsüchtige Staatspartei in eine dienstbereite Bürgerpartei umzuwandeln. Es kann nicht angehen, daß sich anerkannte PDS-Bürgermeister parteiintern vor den Vertretern irgendwelcher Theorien moralisch rechtfertigen müssen." Die PDS brauche "eine politische Offensive 'von unten', stark getragen aus den Reihen ihrer aktiven Kommunalpolitiker". Viertens: Es sei "ebenfalls nicht länger hinnehmbar, daß bisweilen der Eindruck von Gemeinsamkeiten zwischen der PDS und Leuten besteht, die randalierend durch die Gegend ziehen und behaupten, sie seien Linke. Das staatliche Gewaltmonopol ist eine zivilisatorische Errungenschaft. Wer in pseudo-revolutionärer Aufwallung das Auto seines Nachbarn anzündet oder Bahngleise zerlegt, um so seine Meinung zur Kernenergie zu bekunden, ist ein 'Fall' für die Polizei..." Fünftens: "Der Aufbau Ost wird überwiegend von einem bodenständigen Klein-Unternehmertum bewältigt, das im Mittelpunkt linker Wirtschaftspolitik stehen muß." Sechstens: "Kein Land der Welt kann sich völlig offene Grenzen leisten, auch nicht die Bundesrepublik." Ergo müssen den Verfassern zufolge Ausländer weitgehend draußen bleiben. Siebentens verlangten die Briefschreiber von der PDS a) die "Normalisierung in der Eigentumsfrage", nämlich "ein unverkrampftes Verhältnis zum Wunsch vieler Bürger nach eigenem Häuschen oder Eigentumswohnung", b) das Abschiednehmen "von der überholten Gesäßgeographie des 19. Jahrhunderts", d. h. der Anerkennung politischer Unterschiede zwischen rechts und links. "Die PDS muß nicht 'links von der SPD' stehen, sie muß einfach anders als die SPD sein." Achtens: "Unsere Zukunft liegt nicht in einem radikalen Nein zum Kapitalismus", sondern im Ja zu einem Weg, der die in der Nischengesellschaft der DDR großenteils schon herangereiften produktiven Kräfte nutzt - was immer das für welche sein mögen. "Die Bürger erwarten von uns das Gegenteil von 'Klassenkampf, nämlich Ideen, wie Mieter und Vermieter, die neuen Ostunternehmer und ihre Beschäftigten, Alte und Junge gemeinsame Sache machen, gemeinsam leben können."

So viel völkisches Gedankengut bleibt natürlich nicht unbelohnt. Der Burschenschafter (Thessalia Prag zu Regensburg), inzwischen zum Redaktionsmitglied des NPD-Organs "Deutsche Stimme" avanciert, stellt in der einschlägigen Monatszeitschrift "Staatsbriefe" heraus: "Eine künftige deutsche Nationalbewegung muß dem rechten Ghetto entfliehen. Sie muß - zumindest im Geiste - die wenigen konstruktiven Kräfte der nationalen Rechten ebenso umfassen wie das frühere DKP-Mitglied Martin Walser, den ehemaligen RAF-Terroristen Horst Mahler, den einstigen Brecht-Zögling Hans-Dietrich Sander, den Hofgeismarer Sozi Sascha Jung, den 68er-SDS-Theoretiker Reinhold Oberlercher, die 'völkische' PDS-Politikerin Christine Ostrowski sowie den beträchtlichen Teil junger Gewerkschaftsmitglieder, die nach neuen empirischen Ergebnissen die Forderung: 'Deutsche Arbeit zuerst für Deutsche' befürworten. Denn es geht um nationale Inhalte und nicht um links-rechte Etikettierungen." (11/98, S.20)

2000

Jungle World Nr. 52, 20. Dezember 2000inland
Vorsicht, Feind steht links
Christine Ostrowski will im nächsten Sommer Oberbürgermeisterin von Dresden werden.
Seit Anfang der neunziger Jahre plädiert die PDS-Bundestagsabgeordnete für strategische Bündnisse mit Rechten.
von Ralf Lukas
http://jungle-world.com/artikel/2000/51/26566.html

1994

Es reicht, Widerstand ist nötig*
Interview mit Angela Marquardt, Mitglied des PDS-Bundesvorstandes
(Juli 1994)
http://arranca.org/ausgabe/4/es-reicht-widerstand-ist-noetig

1993

08.03.1993
Neonazis
Maske in Rot
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13688122.html

Antifaschismus - nur ein hohler Begriff? Anmerkungen zum Fall Christine Ostrowski
Nr. 353 (07.04.1993), S. 36
https://www.akweb.de/register/rj74.htm

Mit Nazis reden
Von Wiglaf Droste
(Dezember 1993)
http://arranca.org/ausgabe/3/mit-nazis-reden