Horst Mahler`s Montagsdemos

Aus Inrur

Querfront


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Horst Mahler`s Montagsdemos "Für unser Land"
vom 15.2.1999 bis...

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links außen Rene Bethage
Mitte Andreas Storr,
mit weißer Mütze Gert Schneider
zweite Reihe links von Gert Schneider im Profil Sascha Kari
rechts außen mit Schild Horst Mahler,
hinten mit Sonnenbrille Thomas Otto

Mahlers 6. Montagsdemo .jpg

Torsten Witt-Horst-Mahler.jpg

links Torsten Witt

zusammen u.a. mit maßbeblicher Beteidigung von Torsten Witt

Teilnahme von

Rene Bethage

Frank-Eckart Czolbe-Senft

Bernhard Heldt

Olaf Hempelmann

Sascha Kari

Thomas Otto
ein "Anarchist" als regelmäßiger Mitläufer auf den Montagsdemos Horst Mahler`s

Gert Schneider Deutschlandbewegung

Johannes Sondermann 2016 AfD Berlin

Andreas Storr NPD

Olaf Hempelmann-Horst-Mahler.jpg

links Olaf Hempelmann

Berliner Zeitung 02.03.1999
Anwalt ruft zum zweiten Mal zu "Montagsdemo" auf
Alt-68er Mahler protestiert gegen "Überfremdung"

Von Mechthild Henneke

Noch hat Horst Mahler wenige Anhänger.
"Aber die Bewegung wird wachsen."
Gestern konnte der 63jährige Anwalt wieder überprüfen, wie viele Menschen seinen Ideen folgen. Für 17 Uhr hatte er zur zweiten "Montagsdemonstration" an die Friedrichstraße aufgerufen.
Diesmal wollte Mahler auf den Fall Bernd Rabehl hinweisen.
Ein renommierter Geschichts-Professor der Freien Universität,
der wegen eines Auftritts vor Burschenschaftlern unter anderem von "Antifa"-Gruppen kritisiert worden war.
Rabehl war wie Mahler einer der Köpfe der Studentenbewegung.
Letzterer unterstützte später die Rote Armee Fraktion, war dafür zehn Jahre in Haft und betreibt heute eine Anwaltskanzlei in Wilmersdorf.
Seit 1968 habe sich die Gesellschaft verändert, so seine Auffassung.
Kein Wunder, daß er neue Ideen vertrete.
Diese beziehen sich vor allem auf den Ausländeranteil in der Bevölkerung. Diesen hält Mahler für zu hoch. Er spricht von "Überfremdung". Wenn die Politiker daran nichts änderten, werde es schlimme Zustände geben.
"Bis hin zum Bürgerkrieg."
Zuerst machte er seine neuen Ansichten im November vergangenen Jahres öffentlich.
Den anschließenden Protest hält er für ein Zeichen mangelnder Gedankenfreiheit in der Bundesrepublik.
Seit Anfang des Jahres organisiert er die sogenannten Montagsdemonstrationen "für unser Land".
Daß er mit seiner Kampagne möglicherweise Neonazis in die Hände spielt, ist für Mahler kein Grund, sie zu beenden.
"Wir müssen den Extremen den Wind aus den Segeln nehmen", sagt er.
Wichtig sei, daß sich die politische Mitte seiner Auffassungen annehme.
Denn daß diese sich durchsetzen, daran hat Mahler nicht den geringsten Zweifel.

Jean Cremet in ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 424 / 18.3.1999
Eilmarsch nach rechtsaußen Nationalrevolutionäre APO-Veteranen wollen "unser Land" retten

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Bund freier Bürger:
Torsten Witt + Heiner Kappel vom "Bund freier Bürger" gegen das Holocaust Mahnmal
das gleiche Transparent auf einer der Horst Mahler`s Montagsdemos,
organisiert und angemeldet zusammen mit BfB`ler Torsten Witt
Artikel zum Foto bzw Themen Komplex

Jungle World Nr. 11, 10. März 1999dossier
Rechts? - Revolutionär!

Die nationalrevolutionäre und antisemitische Zeitschrift Sleipnir
sucht das Bündnis mit der deutschen Linken.
Roß und Reiter von Hugin und Munin
gespiegelte Version

Junge Freiheit" 23/99 04. Juni 1999
Frankfurt am Main (II): Montagsdemonstration mit Horst Mahler
Kreischen bis zum Kollaps

Ellen Kositza

Beinahe wäre sie geplatzt, die 2. Frankfurter Montagsdemo der "Bürgerbewegung für unser Land".
Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) begründete das vorläufige Versammlungsverbot im Hinblick auf die vergangene Kundgebung im April mit einer "unmittelbaren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit".
Redner Horst Mahler war damals von gewalttätigen "antifaschistischen" Truppen massiv körperlich bedrängt worden,
der Bürgerinitiative selbst unterstellte Roth wegen Rufen wie "Wir sind das Volk" eine ausländerfeindliche Tendenz.

Durch die rechtlich unvermeidliche Aufhebung des Demonstrationsverbots im Laufe der vergangenen Woche konnte Mahler nun doch, wenn auch nicht, wie ursprünglich vorgesehen, vor der Paulskirche, sondern auf dem Börsenplatz zum Thema einer drohenden "Balkanisierung" sprechen.
Das überwältigende Polizeiaufgebot rings um die Hauptwache jedoch diente vorrangig dem Schutz einer parallel laufenden PKK-Veranstaltung.

Gut 50 Leute hatten sich um Mahler direkt geschart, im weiteren Kreis hatten sich noch einmal doppelt so viele Menschen eingefunden, darunter neugierige Passanten, staunende Börsianer, die obligatorischen Marionetten der organisierten "Antifa" ("Nie wieder Deutschland"), zudem zwei Frauen, die für kurzweiliges Amüsement unter den Zuhörern sorgten:
Während die jüngere in einem bizarren Solo bis zum Lungenkollaps rhythmisch die immergleiche Parole skandierte, umrundete eine andere Dame gesetzteren Alters stetig grinsend mit dauerklingelndem Fahrrad den Ort des Geschehens; Gesprächsangebote von seiten Mahlers an die Front der Aufgeregten wurden freilich kreischend zurückgewiesen.

Dennoch – die gewünschte Aufmerksamkeit war erreicht, äußerte sich Initiatorin Annemarie Paulitsch zufrieden, die Montagsdemonstrationen werden fortgesetzt.

Kundgebung der „Bürgerinitiative für unser Land“ um Horst Mahler in Frankfurt, 1999 .jpg

Kundgebung der „Bürgerinitiative für unser Land“ um Horst Mahler in Frankfurt, 1999

Querfrontstrategen von Antifas geoutet
Monatelang blieben Rechte im Bündnis gegen Rechtsextremismus unbehelligt
Antifa-Recherche zu Faschisten in Berlin-Schöneberg
05/01 trend online zeitung

Der Spiegel 05.02.2001
Der ewige Desperado

Gerhard Schröder war sein Anwalt, und Otto Schily verteidigte ihn:
Horst Mahler, irrlichternd zwischen Linksterroristen und Neonazis.
Noch einmal hat er einen großen Auftritt - vor dem Verfassungsgericht, wenn er die NPD retten will.
Von Hans-Joachim Noack

...Die von Mahler mit Eifer propagierten neofaschistischen "Montagsdemonstrationen"
scheinen sich klammheimlich erledigt zu haben....

Deutsches Historisches Museum:
Auszug aus der Biografie Horst Mahler

10. April: In einem Interview mit der "Deutschen Stimme - Nationaldemokratische Zeitung"
fordert Mahler eine "fundamentale Änderung der Fremdenpolitik, damit Deutschland den Deutschen erhalten bleibt".
August: Mahler spricht auf der sogenannten 3. Frankfurter Montagsdemonstration gegen Überfremdung
unter dem Motto "unsere Heimat ist unser kostbarstes Gut".

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