Humanistische Partei

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Humanistische Partei
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Die Humanistische Partei (Kurzbezeichnung: HP),
nicht zu verwechseln mit der Partei der Humanisten (PdH),
ist eine am 23. September 1984 in Berlin gegründete Kleinpartei.
Sie ist der politische Arm der 1978 von Mario Rodríguez Cobos gegründeten
internationalen Organisation „Die Gemeinschaft“ („La Comunidad“)
und ging aus der Humanistischen Bewegung hervor,
deren Aktivitäten und ideologisch-philosophische Inhalte vom Neuen Humanismus geprägt sind.

Kritik

Der Partei wird zuweilen vorgeworfen, eine Tarnorganisation der Humanistischen Bewegung zu sein,
die im Verdacht stünde, eine nach radikalem Führerkult organisierte „frühfaschistische“ Psycho-Sekte zu sein.[5][2]
Die Humanistische Partei habe in einigen südamerikanischen und europäischen Ländern Parteien gleichen Namens gegründet,
die als Tarnorganisationen zur weiteren Mitgliederrekrutierung
für die Humanistische Bewegung dienten
und zur Kaschierung des Sektenimages fungierten.
Direkte Verbindungen zwischen der HP
und der streng autoritär geführten Siloistischen Bewegung sind zwar umstritten,
die „Evangelische Informationstelle Kirchen - Sekten - Religionen“
habe jedoch direkte Befehlsketten zwischen der Siloistischen Bewegung und der HP nachweisen können.[3]
Andere Parteien würden mit einer offenen Koalitionspolitik
sowie Schlagworten wie Humanismus und dem Adjektiv „grün“ für die eigenen Ziele vereinnahmt.[5]
Der in den 1980er-Jahren von der HP verwendete Name Grüne Zukunft (GZ)
sei bewusst gewählt worden, um eine Verwechselung mit der Grünen Partei zu provozieren.[6]