Katrin Köhler

Aus Inrur

Neonazisse

braune Frau

Ring Nationaler Frauen


2013

RNF-Frauen im neuen NPD-Landesvorstand vertreten –
Antrag auf Satzungsänderung wurde leider abgelehnt 15. Januar 2013

Bei der Wahl der Landesliste zur Bundestagswahl im Herbst konnte unser Mitglied Antje Hiekisch – KV Görlitz – den dritten Platz besetzen.
Antje Hiekisch betonte in ihrer Vorstellungsrede den Stellenwert von Familie und Kindern, den diese für uns Nationaldemokraten haben.
Den anstehenden Wahlkampf wird sie vor allem nutzen, um das sozialpolitische Programm der Heimatpartei NPD zu bewerben.
Antje Hiekisch ist Stadträtin in Zittau, sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Bei dem anschließenden Landesparteitag mit Vorstandsneuwahl,
bei dem der bisherige Vorsitzende Mario Löffler von Holger Szymanski abgelöst wurde,
brachte unsere Landesvorsitzende Katrin Köhler einen Antrag im Namen des RNF Sachsen ein.
Hierbei ging es darum, durch eine Satzungsänderung das Amt der Landesvorsitzenden „kraft Amtes“,
also mit Sitz und Stimme, im Landesvorstand zu verankern.


In ihrer Begründung sagte sie:
„Wir Frauen haben seit 2006 wirklich gute politische Arbeit geleistet,
haben uns von einer Arbeitsgruppe zu einer echten, bundesweit agierenden Unterorganisation weiterentwickelt.
Im Zuge der Gleichbehandlung innerhalb der Partei,
unserer positiven Mitgliederentwicklung und den vielen guten Aktionen wäre es nun auch in Sachsen an der Zeit,
den RNF in Augenhöhe mit der JN in der Parteisatzung zu betrachten und somit eine Stimme zu geben.“

Nach einer lebhaften Diskussion, bei der Katrin Köhler kompetent und sachlich die Position des RNF vertrat,
wurde dieser Antrag leider abgelehnt.
Bei der Wahl der Beisitzer konnte die stellvertretende Bundesvorsitzende des RNF, Gitta Schüßler (KV Zwickau-Westsachsen) einen Sitz erringen.
In der anschließenden konstituierenden Sitzung wurde Katrin Köhler als Vertreterin des RNF in den Landesvorstand berufen.

Gitta Schüßler
Presse und Öffentlichkeitsarbeit

2009

16.11.2009 Blick nach Rechts
„Gemeinschaft der Treuen“

„Gemeinschaft der Treuen“

Mit artigen Lobliedern huldigte die braune Szene dem verstorbenen Neonazi Jürgen Rieger
der Gedenkmarsch fand nur wenige hundert Meter entfernt vom Grab des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß in Wunsiedel statt.
Die Gräben, die Jürgen Rieger in der eigenen politischen Szene zeitlebens umgaben, müssen tief gewesen sein.
Zum Trauermarsch am 14. November in Wunsiedel im Fichtelgebirge erschienen knapp 800 Anhänger seiner „Bewegung“.
Der Hamburger Multifunktionär, der Ende Oktober im Alter von 63 Jahren verstarb, war fast 40 Jahre lang aktiv.
Er verteidigte über Jahrzehnte hunderte von straffällig gewordenen Kameraden, lud Sippen ins heidnische Milieu,
hielt die Alten bei der Stange, sponserte Partei und Initiativen und radikalisierte die Freien Kräfte.
Auf der anderen Seite war der umtriebige braune Advokat als Spalter, Radikaler und Machtmensch verschrien.
Rücksichtslos und cholerisch sabotierte er Bemühungen gemäßigter Parteistrategen,
das radikale Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit durch Weichzeichner zu verwischen.
Gerade den NPD-Oberen um Udo Voigt gelang es an dem Samstag nicht,
dem verstorbenen Hanseaten bei allen Bemühungen ein wirklich herzliches Gedenken zu widmen.
Glaubwürdiger wirkten Gefährten aus dem Innercircle wie
Wolfram Nahrath, Andreas Thierry oder der rechtsextreme Ideologe Pierre Krebs.
(…) Fränkische Neonazis um Matthias Fischer, Anhänger des Parteikontrahenten „Freies Netz“,
errichteten einen Pavillon mit warmen Getränken.
Norman Bordin koordinierte gemeinsam mit Manfred Börm den Ordnungsdienst.
Börm bekam Schelte, weil er die Namen der Ordner alle einzeln durchs das Mikrophon verlesen hatte.
Die Riege führender NPD-Funktionäre erreichte den Platz,
Rieger-Kritiker wie Udo Pastörs, Holger Apfel oder Jürgen Gansel waren nicht darunter.
Neben Udo Voigt, Thorsten Heise, Thomas Wulff, Klaus Beier, Karl Richter,
Edda Schmidt, Hartmut Krien, Frank Schwerdt, Eckart Bräuniger, Andreas Thierry
und der einzigen weiblichen NPD-Landesvorsitzenden Dörthe Armstroff aus Rheinland-Pfalz
waren die beiden sächsischen Landtagsabgeordneten Arne Schimmer und Andreas Storr anwesend.
Kader aus verschiedenen Bundesländern wie Mario Mathes, Judith Rothe, Kathrin Köhler,
Ralf Ollert, Adolf Dammann, Andreas Biere, Willi Wiener,
Torben Klebe und Steffen Holthusen waren ebenso erschienen
wie der Ex-Bombenbastler und jetzige „Sicherheitsexperte“ Peter Naumann,
Wolfgang Juchem, Ralph Tegethoff, Michael Regener alias „Lunikoff“,
Gordon Reinholz, Ivonne Mädel, Hartmut Wostupatsch,
Christian Worch, Lorena Riewa oder der braune Barde Frank Rennicke.
Die „Ersthelfer“ um Aktivistin Nicole Becker aus Hessen sorgten sich um den Gesundheitszuständ der Teilnehmer,
unter denen auch einige ältere Herrschaften waren.
Voigt und Nahrath begrüßten die blonde Lebensgefährtin von Rieger aus Hamburg.
Sie ist die Mutter der beiden jüngeren Söhne, gemeinsam hatten sie, nach Angaben von Udo Voigt, das Krankenhaus besucht.
Die Heilpraktikerin war bis 2004 „Secretary“ in Riegers britischer Firma „Wilhelm-Tietjen-Stiftung für Fertilisation Ltd“.

via „Gemeinschaft der Treuen“ | Bnr.de – Blick nach Rechts.

siehe auch: Zunächst keine Zwischenfälle bei Neonazi-Demos in Bayern.
Bei zwei Aufmärschen von Rechtsextremisten in Bayern hat es am Samstagnachmittag zunächst keine größeren Zwischenfälle gegeben.
In Wunsiedel versammelten sich nach Polizeiangaben etwa 600 Neonazis
zu einem Gedenkmarsch für den kürzlich verstorbenen NPD-Funktionär Jürgen Rieger.