Partei Rechtsstaatlicher Offensive

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Partei Rechtsstaatlicher Offensive
in der deutschsprachigen wikipedia

Die Partei Rechtsstaatlicher Offensive, oft kurz Schill-Partei genannt,
war eine rechtskonservative beziehungsweise rechtspopulistische Kleinpartei in Deutschland, die von 2000 bis 2007 existierte.
Sie war von Oktober 2001 bis März 2004 an der Regierung in Hamburg beteiligt.
Ihre Geschichte kennt zwei klar getrennte Phasen:
Die erste Phase – die Ära Schill – dauerte von der Parteigründung im Juli 2000 bis Dezember 2003
und war maßgeblich durch das Wirken ihres Gründers und ersten Vorsitzenden Ronald Schill geprägt,
der während dieser Zeit als Aushängeschild der Partei galt.
Die zweite Phase der Parteigeschichte begann nach der Trennung von Schill
und war vom allmählichen Fall in die Bedeutungslosigkeit gekennzeichnet,
was im Oktober 2007 letztlich zur Auflösung führte.

Sie verwendete nacheinander drei Kurzbezeichnungen:
War zunächst PRO das offizielle Kürzel, so musste sie nach einer Klage der Partei Pro DM im Jahr 2001 darauf verzichten
und nannte sich anschließend nach ihrem Gründer Schill – daraufhin in der Öffentlichkeit meistens als „Schill-Partei“ bezeichnet.
Nach der Trennung von diesem war bis zur Auflösung Offensive D die offizielle Kurzbezeichnung.

Norbert Frühauf

Dirk Nockemann

Ronald Schill

Anke Soltkahn

Jan Timke