Sebastian Moll

Aus Inrur

klerikalfaschistischer "Journalist"

Lebensschützer


sehr reichhaltiges wikipedia Lemma
Sebastian Moll
in der deutschsprachigen wikipedia

(* 1980 in Köln) ist ein deutscher evangelischer Theologe und Autor.

Öffentlicher Parteiwechsel

Im Sommer 2014 trat er öffentlichkeitswirksam aus der FDP aus
und in die AfD ein.
In der Wirtschaftswoche gab er in einem Gastbeitrag an,
dass er „das Verhalten der FDP nicht länger tolerieren konnte“.
Verantwortlich machte er insbesondere
die Euro-Rettung, den Atomausstieg und die Genderforschung.
Mit Aussagen wie „Die FDP ist tot, es lebe die Alternative!“
und „Gesunder Menschenverstand ist nicht unbedingt rechts“
wandte er sich der neuen Partei zu.
Sebastian Moll: Die FDP ist tot, es lebe die Alternative!. wiwo.de, 1. Juli 2014.

Bereits nach drei Monaten rechnete er im Debattenmagazin The European mit der AfD
unter dem Titel Von Professoren und Proleten ab.
Sebastian Moll: Von Professoren und Proleten. In: The European, 17. September 2014.
Wie die Welt berichtete, forcierte er zuvor die Gründung
eines christlichen Arbeitskreises innerhalb des AfD-Landesverbandes Rheinland-Pfalz.
Er wurde allerdings enttäuscht und sah sich einem Shitstorm ausgesetzt.
Daraufhin stellte er in The European, so der Welt-Journalist Günther Lachmann,
„die AfD in die Tradition der deutschnationalen Bewegung und der NSDAP“.
Günther Lachmann: „Oben gibt es die Professoren, unten die Proleten“.
Theologe Sebastian Moll hielt es nur sechs Monate in der AfD. Jetzt steigt er aus
.
In: Die Welt, 10. Oktober 2014, Nr. 236, S. 6.

Moll sieht sich als wirtschaftspolitisch liberal und gesellschaftspolitisch eher konservativ.
„Ich engagiere mich, weil ich Christ bin“ (Interview). auf: FreieWelt.net, 7. August 2014.

Seite Artikel im salonfaschistischen "Debattenmagazin" "The European"

website

About me

Sebastian Moll Geboren 1964. Studium der Amerikanistik, Philosophie und Germanistik in Frankfurt/Main und New York.
MA an der New York University 1992.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Nordamerika-Forschung in Frankfurt
mit dem Schwerpunkt Kulturwissenschaft und amerikanische Ideengeschichte.
Gleichzeitig Reporter im Sportteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Redakteur beim Special Interest Magazin für Radsport TOUR.
Von 1997 bis 2002 Freier Sportjournalist für die
Süddeutsche Zeitung, Financial Times Deutschland, Frankfurter Rundschau, Tagesspiegel, taz, Stuttgarter Zeitung und andere.
Seit 2002 als Freier Journalist in New York für Spiegel Online, Cicero, Financial Times,
Frankfurter Allgemeine, Berliner Zeitung, taz, Frankfurter Rundschau, Die Zeit, Welt am Sonntag und andere.

2010 - 2014 Syndikalisierter Korrespondent im DuMont Verlag
für die Frankfurter Rundschau, Kölner Stadtanzeiger und die Berliner Zeitung.
Profil mit Lebenslauf unter:

www.linkedin.com

www.facebook.com

www.xing.com

Fake you 06.02.2017
Das Trump Regime und die Politik der Verunsicherung

Frankfurter Rundschau Magazin FR 7, 4.2.2017

Gegen die Inflationierung eines Kampfbegriffs
"The European" 08.07.2016

Wolfgang Gedeon vertritt nationalsozialistisches Gedankengut.
Daran besteht keinerlei Zweifel.
Das bedeutet zwar nicht, dass er sämtliche Aspekte des Nationalsozialismus befürwortet.
Aber er teilt eine der grundlegenden Kernthesen nationalsozialistischer Weltanschauung.
Dass ein Mann mit solchen Positionen nicht Mitglied eines deutschen Parlamentes sein kann, sollte Konsens sein.

Wolfgang Gedeon vertritt Gedanken und Thesen aus dem nationalsozialistischen Gedankengut.
Ob diese Äußerungen noch unter die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit fallen, darüber mag man streiten.
Dass ein Mann mit solchen Positionen nicht Mitglied eines deutschen Parlamentes sein kann, sollte hingegen Konsens sein.
Daher geht auch die Argumentation einiger Gedeon-Verteidiger in die völlige falsche Richtung.
Sie halten seinen Thesen für falsch, setzen sich aber dafür ein, dass er sie offen vertreten darf.

Die Frage ist, wo Gedeon solche Thesen offen vertreten darf.
In Deutschland?
Wie gesagt, darüber ließe sich streiten.
Hätten wir es hier also mit hartnäckigen Verfechtern des Rechts auf freie Meinungsäußerung zu tun,
könnte man ihre Haltung in gewisser Weise nachvollziehen.
Aber darum geht es nicht.
Es geht um die Frage, ob Gedeons Thesen von einer jüdischen Weltverschwörung
zum Schaden des christlichen Abendlandes einen Platz innerhalb einer deutschen Partei haben.
Und da lautet die Antwort: Nein, ohne jedes wenn und aber.

Mit den eigenen Waffen geschlagen

Es gehört zur raison d’être der Alternative für Deutschland, dass sie sich gegen die politische Korrektheit stellt.
Gerade dieser Umstand macht sie für viele Anhänger sympathisch.
Die politische Korrektheit hat in unserer Kultur Ausmaße angenommen, die kaum noch zu ertragen sind.
Eine Partei, die dieser Entwicklung den Kampf angesagt hat, darf auf Zustimmung hoffen.
Was sich nun rächt, ist die Tatsache,
dass im Siegeszug der politischen Korrektheit so ziemlich jeder als Nazi bezeichnet werden konnte,
der nicht ins eigene Weltbild passte.

Ich selbst habe nicht mitgezählt, wie oft ich mich schon als Nazi beschimpfen lassen musste,
unter anderem als Teilnehmer beim Marsch für das Leben in Berlin.
Der Marsch für das Leben setzt sich – wie der Name schon dezent andeutet – für das Recht auf Leben ein,
kämpft also gegen Abtreibung und Euthanasie.
Euthanasie wiederum gehörte zum Kernbestand des NS-Staates.
Teilnehmer einer Anti-Euthanasie-Kundgebung als Nazis zu bezeichnen, ist also an Absurdität kaum zu überbieten.

Viel schlimmer traf es natürlich Menschen wie etwa Eva Herman,
die aus einer Livesendung geworfen wurde, weil sie das Wort ‚Autobahn’ verwendete.
Diese Posse veranlasste seinerzeit Harald Schmidt, in seiner Show das ‚Nazometer’ einzuführen,
das jedes Mal ausschlug, sobald jemand das Wort ‚Gasofen’ sagte.
Gut, geschmackvoll geht anders, aber damals war ja auch Oliver Pocher noch mit von der Partie.
Das Nazometer, das kurz darauf wieder eingestellt wurde,
war dennoch ein perfekter Seitenhieb auf all jene,
die den Begriff ‚Nazi’ allzu inflationär verwendeten und hinter jeder noch so harmlosen Formulierung eine Verschwörung witterten.

Inflation bedeutet Entwertung.

Es ist beim Geld wie bei den Begriffen.
Wenn auf einmal jeder ein Nazi ist, der nicht konform geht, verliert der Vorwurf an Gewicht.
Genau das führt dazu, dass der Satz „Gedeon ist ein Nazi
von vielen nicht mehr ernstgenommen wird, ja sogar Ansporn sein kann,
sich mit einem vermeintlichen Opfer der politischen Korrektheit zu solidarisieren.
Wir sollten daher in Zukunft mit diesem Begriff etwas behutsamer und vor allem präziser umgehen.
Denn nur dann können wir Leute wie Gedeon als das kennzeichnen, was sie wirklich sind.

Lesen Sie auch die neuste Kolumne von Sebastian Moll: Bessere Integration für Politiker!

von Sebastian Moll 08.07.2016

"Die Bewegung prägt eine ganze Generation"
29.10.2011
Der Erfinder von „Occupy Wall Street" Kalle Lasn spricht im Interview
über seine Sympathien für die Tea Party und den Situationismus.
(Berliner Zeitung)

"Obama ist kein Heiland der Rassenbeziehungen"
15.08.2010

https://archive.is/QFaSc

Der traurige Clown
Mike Tyson reproduziert die Tragödie seines Lebens auf der Bühne als Farce
(taz)

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