Wolfgang Gehrcke

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Abgründe der Linkspartei

Friedensbewegt


Inhaltsverzeichnis

Wolfgang Gehrcke
in der deutschsprachigen wikipedia

Wolfgang Gehrcke-Reymann (* 8. September 1943 in Reichau) ist ein deutscher Politiker (Die Linke).

Er war von 1998 bis 2002 stellvertretender Vorsitzender der PDS-Bundestagsfraktion.

2015

Mittwoch, 27. Mai 2015, 18:30 - 21:30, Berlin
Rufmord. Die Antisemitismuskampagne gegen links
Buchvorstellung

Wo? Rosa-Luxemburg-Saal im Karl-Liebknecht-Haus Kleine Alexanderstraße 28

RUFMORD – ANTISEMITISMUS
Das Buch ist da, die Diskussion kann beginnen

Jetzt ist es druckfrisch ausgeliefert, das neue Buch von Wolfgang Gehrcke: Rufmord. Die Antisemitismus-Kampagne gegen links.
Erschienen im Papyrossa-Verlag hat es 160 Seiten und kostet 12,90 Euro.
In Berlin wir es am Mittwoch, den 27. Mai um 18:30 Uhr im Gespräch mit Autor und Publikum
vorgestellt von Uli Gellermann, Blogger und Filmemacher, im Rosa-Luxemburg-Saal des Karl-Liebknecht-Hauses, Kleine Alexanderstraße 28.

Und darum geht es: Zunächst sporadisch und vereinzelt, dann fortdauernd und umfassend, macht der politische und publizistische Mainstream Antisemitismus zum politischen Kampfbegriff - ausgerechnet gegen Antifaschisten und Linke.
Eine absurde Verdrehung der Tatsachen und Entstellung der Geschichte.
Vor und während der Nazizeit galten Demokraten, Sozialisten und Kommunisten als verjudet.
Dass dieses Stigma in den letzten Jahrzehnten genau in sein Gegenteil verkehrt worden ist, dass namentlich Linke jetzt nicht mehr als verjudet, sondern als antisemitisch dargestellt werden, gibt zu denken.
Geschieht das zufällig oder spontan oder sind dahinter planende Köpfe und Netzwerke erkennbar?
Mit welchen Unterstellungen operieren und welche Absichten verfolgen sie?
Zielen sie vielleicht auf etwas ganz anderes, etwa auf Kritikfähigkeit und den Antikapitalismus der Linken?
Welche Rolle spielt die Auseinandersetzung mit der Politik des Staates Israel?
Und wie entwickelt sich derweil der tatsächlich existierende Antisemitismus?

Eine erste Rezension von Uli Gellermann ist in seiner Rationalgalerie erschienen
und hier nachzulesen

Linkspartei Funktionär
ehemaliger SDAJ /DKP Funktionär

Wolfgang Gehrcke, MdB - Startseite www.waehlt-gehrcke.de/

Deutscher Bundestag - Gehrcke, Wolfgang

sein facebook account

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Wolfgang Gehrckes "Infobrief ca ira"

Buch Wolfgang Gehrcke:
Rufmord Die Antisemitismus-Kampagne gegen links
Papyrossa Verlag
Neue Kleine Bibliothek 214, etwa 160 Seiten
Erscheinungstermin: April 2015

2014

FRIEDENS QUERFRONT
"Friedenswinter"
13.12.2014 in Berlin Demonstration zum Amt des Bundespräsidenten Schloss Bellevue

diether-dehm.de
Gegen die Dämonisierung der Montagsmahnwachen
Positionen 19. Mai 2014
Dieser Aufruf von Diether Dehm und Wolfgang Gehrcke
basiert auf einem Entwurf des Kollegen Andrej Hunko,
geht aber noch darüber hinaus:

Deutschland steht zu still. Jedenfalls im Vergleich zu Griechenland, Spanien, Frankreich und anderen EU-Staaten, wo die Ausplünderungspolitik von Bankenmacht, Troika und Merkel auf wachsenden Widerstand stößt. Aber Demokratie taugt (auch bei uns) erst wirklich, wenn sie in Bewegung kommt!

Wir teilen die Einschätzung nicht, dass es sich bei den Montagsmahnwachen und ihren Teilnehmern im Kern um eine (neu-) rechte Bewegung handelt. Deren Motivation speist sich nämlich zu allererst aus dem Wunsch, drohenden bzw. realen Kriegsgefahren in der Ukraine, in Syrien und anderswo entgegen zu stehen.

Und, wie in der Mehrheit unserer Bevölkerung, verbreitet sich auch dort die Ahnung, wie einseitig Nachrichten in Kriegs- und Krisenzeiten werden können – auch vormals linksliberale Leitmedien! Und wie die Propagandisten der NATO verschleiern, dass es meist um Öl, Stahl, Gas, Fracking und Arbeitsausbeutung geht, wenn von „Menschenrechten als Gründen, ein- und anzugreifen“ die Rede ist. Sie verbreiten populistische Ideologiefragmente wie: den alten deutschen Antirussismus, den Antikommunismus, „die Grundtorheit der Epoche“ (Thomas Mann), die Gewerkschaftsfeindlichkeit, die von Kaiser Wilhelm über Hitler bis zu Hans-Olaf Henkel reicht; ja, darin waren sich Großspekulanten (wie Deutsche Bank - die einst den Kreditvertrag für Auschwitz zeichnete, FED, Allianz und Goldman Sachs) mit alten und neuen Nazis stets einig!

Wer Montagswachen macht, muss wachsam machen – besonders gegen einen Rassismus, der in der Krise auf wirtschaftlich schwächere Sündenböcke und auf traditionell vorverurteilte „Wutableiter“ deutet.

Linke und andere Demokraten haben dabei eine Menge zu lernen, zu fragen und aufzuklären, um an halbwahren Krisendeutungen nicht mitschuldig zu werden. Denn auch wir haben zentrale Details oft genug verwaschen dargestellt: So sind die "Finanz"märkte gar nicht so „international“. Und die Finanz“märkte“ sind gar keine Märkte, sie bestehen in Wahrheit aus gerade mal einer handvoll räuberischer Großbanken und Waffenkonzernen, die ihren Firmensitz in auch nur einer handvoll Staaten haben. Daneben agieren drei Ratingagenturen – mit dem Großinvestor „Blackrock“ als Mehrheitseignerin. Sie alle sind nicht „multinational“. Aber sie agieren multinational. Und dieser Hauptfeind der Menschlichkeit steht auch im eigenen Land.

Die USA sind zwar geostrategische Übermacht und ein aggressives imperialistisches Regime. Aber deutsche Wirtschaftseliten sind nicht ihr Opfer – die EU, die Deutsche Bank und Regierung mühen sich, so gemeinsam wie erfolgreich, es dem US-Imperialismus gleichzutun. Und darum kämpfen wir auch gegen die aktuellen Freihandelsabkommen!

Wir erkennen an, dass wir und alle sozialen Bewegungen, ob sie organisch oder organisiert wachsen, in sich die Widersprüchlichkeit tragen, die aus den Widersprüchen ihrer Gesellschaft entsteht. Unabhängig von der Problematik einzelner Akteure oder Gruppen, würden wir es uns aber zu einfach machen, eine derart widersprüchliche Bewegung selbst mit selbstgefälligem Bannstrahl exkommunizieren zu wollen. Die Gemeinsamkeit muss darin bestehen, den Demokratiebruch zu skandalisieren, der darin besteht, dass die EU eine ukrainische Regierung „supportet“, in denen Faschisten sitzen und Oligarchen den Ton angeben.

Die Montagsmahnwachen haben vielerorts für eine klare Abgrenzung gegen Faschistinnen und Faschisten gesorgt. Deshalb rufen wir alle linken Kräfte und die klassische Friedensbewegung auf, vor Ort genau hinzuschauen und, wenn möglich, Kontakt, Debatte und Kooperation mit allen Leuten zu suchen, die sich ehrlich aus oben genannter, demokratischer Motivation an den Mahnwachen beteiligen. Wir können inhaltlich dazu beitragen, eine neue antirassistische und emanzipatorische Antikriegsbewegung zu entwickeln, die in der Lage ist, den Rüstungslobbyisten und anderen Krisenprofiteuren sowie dem anstehenden weltpolitischen Konfrontationskurs kraftvoll entgegen zu stehen.

2013

Ruhrbarone Wolfgang Gehrcke und die Jubelsyrer
Im Umland | Am 29. August 2013 | Von Martin Niewendick

2008

04.11.2008
»Wir stimmen nicht mit ab«

MdB Sevim Dagdelen hat nach Paragraph 31 der Geschäftsordnung des Bundestages mit weiteren Kolleginnen und Kollegen der Fraktion DIE LINKE.
an der heutigen Abstimmung im Bundestag zum Antrag »Den Kampf gegen Antisemitismus verstärken, jüdisches Leben in Deutschland weiter fördern« 
mit der folgenden Erklärung nicht teilgenommen:

Wir haben uns an der Abstimmung über den Antrag »Den Kampf gegen Antisemitismus verstärken, jüdisches Leben in Deutschland weiter fördern« 
nicht beteiligt, obwohl er ein richtiges und notwendiges Anliegen formuliert.
Die Linke und wir persönlich haben uns stets in Wort und Tat gegen Antisemitismus, gleichgültig in welcher Spielart er vorgetragen wird,
entschieden engagiert. Jedoch ist der Antrag ein überaus schlechter Kompromiß, der diesem wichtigen Anliegen bei weitem nicht gerecht wird,
und die Umstände seines Zustandekommens sind skandalös.

Wir stellen mit Bedauern fest, daß die Unionsfraktion versucht, das Gedenken an die Reichspogromnacht und an die faschistischen Verbrechen
an der jüdischen Bevölkerung Europas für eigene parteitaktische Zwecke zu instrumentalisieren.
Das degradiert diesen Antrag zur Wahlkampfveranstaltung.
Der Antrag versucht, diejenigen als antisemitisch und antiamerikanisch zu diskreditieren,
die Kritik an der Kriegspolitik von NATO, USA und Israel äußern. Unter dem Deckmantel der Antisemitismusbekämpfung
will er damit wesentliche außen- und innenpolitische Ziele der Bundesregierung legitimieren.
Die deklaratorische Feststellung, die Solidarität mit Israel entspreche der deutschen Staatsräson, soll nicht nur das Existenzrecht Israels bestätigen,
sondern sie dient vielmehr dazu, jegliche Kritik an der israelischen Politik für illegitim zu erklären.
Der Antrag suggeriert: Wer für sich das Recht in Anspruch nimmt, den »Krieg gegen Terror« abzulehnen oder die israelische Politik
gegenüber der palästinensischen Bevölkerung zu kritisieren, stelle sich außerhalb der demokratischen Gemeinschaft.
Diese undemokratische, anmaßende Tendenz macht den Antrag für uns untragbar.
Darüber hinaus drückt der Antrag zu viel Selbstzufriedenheit mit den tatsächlichen Zuständen des Antisemitismus in Deutschland
aus und bleibt uns zu unkonkret, wenn es um die praktischen Schritte geht, die zur Bekämpfung von Antisemitismus gegangen werden müssen.

UnterzeichnerInnen:
MdB Karin Binder,
MdB Sevim Dagdelen,
MdB Diether Dehm,
MdB Wolfgang Gehrcke,
MdB Heike Hänsel,
MdB Nele Hirsch,
MdB Inge Höger,
MdB Ulla Jelpke,
MdB Dorothee Menzner,
MdB Norman Paech und
MdB Eva Bulling-Schröter

TAZ 14.05.2008
Israel spaltet die Linke
AUS BERLIN PHILIPP GESSLER UND VEIT MEDICK

2006

Libanonkrieg 2006
Rede von Wolfgang Gehrcke
auf der Friedenskundgebung am 12. August 2006
zum Internationalen Tag des Protestes und Widerstands in Berlin

thecommunists.net: Der Libanon-Krieg 2006 und die Linke
Pazifistische Linke als verkleidete Diener des Imperialismus

von Michael Pröbsting

"Junge Welt" 01.08.2006 / Schwerpunkt / Seite 3
Wider die Besatzung
Unterwegs im neuen Nahen Osten: Kritik an einseitiger Haltung der Bundesregierung.
Libanesen fordern Friedensbewegung und Gewerkschaften in Deutschland zu Solidarität auf
Wolfgang Gehrcke

Ein »neuer Naher Osten« soll aus dem Krieg gegen Libanon und Palästina erwachsen, sagt US-Außenministerin Condoleezza Rice. Ein »Modell für die Demokratie im Nahen Osten« sollte laut Präsident George W. Bush der Irak einst werden. Große Worte. Ich habe in das Gesicht des »neuen Nahen Ostens« geschaut: In die Gesichter der Verwundeten des Krieges in den Hospitälern Beiruts; unter den Menschen in den überfüllten Flüchtlingscamps, zu denen die Parks und Schulen der libanesischen Hauptstadt gemacht wurden; bei den Ärzten, die verzweifelt versuchen, Hilfe in den Süden zu bringen; an den ausgebrannten Autobussen und Lastwagen, die die einzig verbliebene Autobahn nach »draußen«, nach Damaskus, säumen. Zerstörte Häuser und Straßen in der Hauptstadt sind für die 800000 Flüchtlinge schreckliche Zeichen, daß sie ihr Zuhause auch nur zerstört wiederfinden werden. In den palästinensischen Flüchtlingscamps, 400000 Menschen leben dort ohne Bürgerrechte, grassiert die Angst – zu lebendig sind in der Erinnerung die Massaker der israelischen Armee unter Befehl Ariel Scharons.

In den Gesichtern des neuen Nahen Ostens sehe ich Fassungslosigkeit, Angst, Haß – und die Entschlossenheit, nicht unter Diktaten und Besatzung zu leben. Auf einer Friedenskundgebung in Beirut spricht mich eine libanesische Friedensaktivistin an. Sie hat in Deutschland studiert und als Lehrerin gearbeitet. Sie fragt mich, warum die deutschen Politiker, warum nicht wenigstens die Gewerkschaften dagegen protestieren, daß die israelische Armee Bomben von Kindern bemalen und signieren läßt. Ich finde das Bild der bemalten Bomben später in der Presse. Zynisch auch die Meldung, daß die israelische Armee 300 Soldaten als Zauberer und Kleinkünstler einsetzt, um den Bürgerinnen und Bürgern ihres eigenen Landes die Ängste zu nehmen. Zu den Menschen im Südlibanon kommen keine Zauberer und Künstler, auch keine medizinische Hilfe, keine Lebensmittel. Sie sind abgesperrt, sie können nicht vor noch zurück.

Es gibt auch Züge im Gesicht des Nahen Ostens, die zwar nicht unbedingt neu sein müssen, die es aber in dieser Situation um so aufmerksamer zu entdecken gilt. Sie zeugen von menschlicher Solidarität und Mut. Mutig ist es, daß auch die israelische Friedensbewegung einen sofortigen Waffenstillstand fordert. Mutig ist, daß das Netzwerk der libanesischen Friedens- und humanitären Gruppen seine Kundgebung unter die Losung »Peace now« stellte, zugleich der Name einer israelischen Friedensbewegung. Solidarisch sind die griechischen Ärztinnen und Ärzte, die zusammen mit ihren libanesischen Kollegen als »Ärzte der Welt« ehrenamtlich Hilfe leisten. Sie baten mich, sie in die Stadt Sidon zu begleiten, Medikamente mitzubringen und mich dort mit der Tochter des ermordeten Ministerpräsidenten Hariri zu treffen. Wir kamen nicht weit. Die Straßen nach Sidon lagen unter direktem Beschuß der israelischen Armee. Da hilft auch kein »Rotes Kreuz«, so der bittere Kommentar von Dr. Ghassan Janfar, Präsident der libanesischen Ärztevereinigung.

Solidarität mit den Menschen im Libanon und in Palästina wird von der deutschen Friedensbewegung und von linken Parteien erwartet und eingefordert. Solidarität muß glaubwürdig sein. Beides vermissen die politischen Parteien und Bewegungen im Libanon an der deutschen Politik. »Die Politik der Bundesregierung im Nahen Osten ist eine Schande«, sagte Anwar Al Kahlil. Er vertritt die Regierungsmehrheit im Auswärtigen Ausschuß. Seine Argumente: Die Bundesregierung fordere keinen sofortigen Waffenstillstand, sie habe zusammen mit Großbritannien und den USA Israel grünes Licht für den Krieg gegeben. Ihre Argumente stützten ausschließlich die israelische Position. Er belegt seine Behauptung: Die Bundesregierung fordere die Umsetzung der UN-Resolution 1559 zur Entwaffnung der Hisbollah. Warum verschweigt die Bundesregierung, fragt Al Kahlil, daß die libanesische Regierung einen Dialog in Gang gesetzt hat, um diese Forderung zu erfüllen? Wer habe Israel mandatiert, mit einem Krieg die Hisbollah zu entwaffnen? Warum sei Deutschland dafür, daß in Südlibanon ausländische Truppen stationiert werden sollen? Das versteht Al Kahlil als Besetzung Südlibanons. Wenn schon ausländische Truppen, so fragt er, warum nicht auch zugleich im Norden Israels?

Alle Parteien im Beiruter Parlament, mit denen wir sprachen, lehnen die Stationierung ausländischer Truppen im Südlibanon als ausschließlich im Interesse Israels und der USA ab. Offener ist ihre Haltung zu einem möglichen Blauhelmeinsatz zur Unterstützung eines Friedensprozesses, der zu einem selbständigen und lebensfähigen Palästinenserstaat führen muß. Einen sofortigen Waffenstillstand, der auch die Raketenangriffe der Hisbollah auf Israel einschließt, bejaht auch der Fraktionsvorsitzende der »Partei Gottes« im libanesischen Parlament, Hajj Hassan. Die Hisbollah ist mit zwei Ministern in der Regierung vertreten.

Derzeit konzentrieren sich alle Vorschläge für den Weg zu einem Frieden auf drei Forderungen: Sofortiger Waffenstillstand, Öffnung humanitärer Korridore in den Süden, damit Lebensmittel und Medikamente hinein- und Menschen herauskommen, sowie Aufhebung der Blockade des Libanon, zumindest für Lebensmittel und Medikamente. Darüber zu verhandeln, ist die libanesische Regierung ebenso bereit wie über einen Gefangenenaustausch. Es gibt nur eine Voraussetzung: die Waffen müssen schweigen.

  • Unser Autor ist außenpolitischer Sprecher des Vorstands der Linkspartei.PDS und Mitglied des Deutschen Bundestages. Er war in der vergangenen Woche im Libanon.

Den Artikel finden Sie unter: http://www.jungewelt.de/2006/08-01/012.php

gefunden via
http://anonym.to/?http://www.antikriegsforum-heidelberg.de/palest/aktionen/gaza_libanon050806_aufruf.html

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