Wolfgang Schorlau

Aus Inrur

verschwörungsideologischer Autor

mit einem verschwörungsideologisch, sexistisch, frauenfeindlich, anti-ziganen, anti-us-amerikanischen NSU Roman


Inhaltsverzeichnis

Wolfgang Schorlau
in der deutschsprachigen wikipedia

(* 1951 in Idar-Oberstein) ist ein deutscher Schriftsteller und Autor von politischen Kriminalromanen.

2017

Zitat: "Der Schriftsteller Wolfgang Schorlau ging Anfang Oktober in Hamburg
nach der Premiere seiner Buchverfilmung über den Tod
der mutmaßlichen Rechtsterroristen sogar so weit, zu behaupten,
die beiden Männer hätten auch den Bankraub in Eisenach nicht begangen,
weil sie da bereits tot waren."

Linken-Abgeordnete: Mundlos und Böhnhardt wurden nicht von einer dritten Person ermordet
Damit bleibt die These der Ermittler bestehen,
dass Mundlos beim Eintreffen der ersten beiden Polizisten am Fahrzeug
zuerst Böhnhardt und anschließend sich selber erschossen habe.
30. Oktober 2017 / 08:05 Uhr
http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Katharina-Koenig-Preuss-Mundlos-und-Boehnhardt-wurden-nicht-von-einer-dritten-P-139879093

2016

der reaktionäre Autor
abgefeiert von Raul Zelik im "Neuen Deutschland"
und von "seiner" Interventionistischen Linke Berlin
Das System NSU
Rassismus bekämpfen / Geheimdienste abschaffen /
Lückenlose Aufklärung / Gerechtigkeit für die Opfer

ganztägige Veranstaltung
Eine Veranstaltung von Interventionistische Linke Berlin
in Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer
und unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

17.30 / HAU1
Wolfgang Schorlau: “Die schützende Hand” / Lesung
Moderation: Raul Zelik

"Neuen Deutschland" 19.02.2016 / Inland
Schriftsteller Schorlau: NSU war keine isolierte Gruppe
Ohne logistische Unterstützung weiterer Helfer wären Ziele der Rechtsterroristen nicht umsetzbar gewesen

"Neuen Deutschland" 20.02.2016 / Inland
Gesellschaftskrimi NSU
Jede Menge Unklarheit - 50 Monate nach dem Auffliegen der Neonazi-Terrorbande

laut Der Rechte Rand Ausgabe Januar/Februar 2016
benutzt Wolfgang Schorlau in seinem NSU Roman
unkritisch Quellen der braunen Desinformations Kampagne

Tomas Lecorte
NSU: Faktencheck Schorlau — „Die schützende Hand“… weder Hand noch Fuß!
Posted on 15. Februar 2016

Tomas Lecorte
NSU: Schorlau verteidigt seine „Schützende Hand“ gegenüber telepolis
Posted on 14. Februar 2016

Kollateralschäden der Weltpolitik – Rezension
NSU-watch 13.02.2016

Der neue Schorlau
Konkret 2/2016

An Wolfgang Schorlaus neuem Polit-Krimi zum NSU
werden auch Verschwörungstheoretiker und Reichsbürger ihre Freude haben.

Von Friedrich C. Burschel

Schwer zu sagen, was an »dem neuen Schorlau « am meisten nervt:
die Superduper-Enthüllungsexpertenpose des Autors,
in die er sich für seine »Suche nach Wahrheit« wirft,
die Verharmlosung der deutschen Nazi-Terrorszene,
der »Reichsbürger«-kompatible Antiamerikanismus
oder der sonstige rassistische Beifang.
Oder ist es der unkritische Rummel um einen Krimiautor,
der als Experte vor dem baden-württembergischen NSU-Untersuchungsausschuss gehört wird
wie in den fatalen polizeilichen Ermittlungen zu den NSU-Morden seinerzeit Hellseher und Geistheiler,
der seit Erscheinen seines NSU-Stoffes
auf der »Spiegel«-Bestsellerliste geht
wie geschnitten Brot und im heillosen NSU-Spektakel gehypt wird
wie nicht ganz gescheit?

»Er ist ein Instrument, jedoch nicht ein Instrument unserer,
sondern im Kern einer anderen Regierung« –
so lässt Wolfgang Schorlau eine Figur seines Krimis den deutschen Geheimdienst einschätzen.
Im Nachwort offenbart der Autor, dass ihm seine Figur aus der Seele spricht:
 »Ein Ergebnis dieser Recherchen ist auch …,
wie wenig souverän und wie sehr fremdbestimmt das Land ist, in dem ich lebe.«
Wohin man gerät, wenn man derlei Quark breittritt,
muss mehr als 100 Jahre nach den Protokollen der Weisen von Zion nicht betont werden.

Für Schorlau liegt auf der Hand,
dass der NSU ein reines Geheimdienstprojekt war,
das an einem bestimmten Punkt liquidiert werden musste.
Das habe der Verfassungsschutz genannte Inlandsgeheimdienst selbst erledigt –
und zwar noch vor dem finalen Banküberfall in Eisenach am 4. November 2011,
den der VS ebenfalls arrangiert habe.
Die von großformatigen Kopfschüssen entstellten Leichen
seien dann in dem Wohnwagen deponiert
und dieser über eine – von Schorlau minutiös
mit Tatortfotos und 70 Fußnoten »wissenschaftlich« belegt –
ausgeklügelte Vorrichtung in Brand gesetzt worden.
Das »Trio« seien nur nützliche Idioten des VS gewesen, meint Schorlau.
Von mordbereiten und nach einschlägigen Handbüchern des Rechtsterrorismus agierenden Nazis ist hier nichts zu finden.
Noch eine ähnlich wilde verschwörungstheoretische Version
der Ermordung des Bankiers Alfred Herrhausen
fließt en passant in den Krimi ein:
 »Olga, da sind Mächte am Werk gewesen, die …
da kann ich froh sein, wenn ich mit Alpträumen davongekommen bin«, raunt Dengler.
Olga ist seine Freundin, die sich selbst als »Zigeunerin« vorstellt
und Taschendiebin ist: »Gelernt ist gelernt … Mir wurde das schon als Kind beigebracht.« 
Ja, so ist das halt bei den »Zigeunern«.

Die schützende Hand Denglers achter Fall (Kiepenheuer & Witsch), Köln 2015, 384 Seiten, 14,99 Euro

Friedrich C. Burschel

GÖPPINGEN
Autorenlesung mit Wolfgang Schorlau

Einen hochbrisanten Dengler-Krimi hat Wolfgang Schorlau vor dem Hintergrund der NSU-Morde geschrieben.
Am Freitag stellt der namhafte Krimiautor sein neues Buch "Die schützende Hand" bei Odeon vor.
Beginn ist um 20.30 Uhr im Alten E-Werk.
SWP | 13.01.2016


2015

Lukas Latz "Der Freitag" AUSGABE 4615 | 12.11.2015
Vom Untergrund
NSU Der neue Dengler ist brisant! Spannend!
Aber: Für grelles Licht sorgt auch ein Sachbuch-Krimi

Wolfgang Schorlau wurde bekannt mit Krimis, die einen Anspruch auf politische Aufklärung erheben.
Seine Romane spielen im Umfeld der Pharmaindustrie, in Afghanistan
oder handeln vom Anschlag auf das Münchner Oktoberfest im Jahr 1980.
Auch der neue Roman Die Schützende Hand,
wieder mit Privatermittler Georg Dengler,
versucht die Kür, nämlich zu unterhalten und – dieses Mal –
einen relevanten Einblick in die NSU-Thematik zu geben.

Georg Dengler war einst ein hoch talentierter Kriminalist beim BKA.
Irgendwann kündigte er aus moralischen Erwägungen,
verzichtete somit auf alle Pensionsansprüche als Beamter
und schlägt sich seither als Privatdetektiv durch.

Wie zu erwarten und ziemlich klassisch
steht Dengler das Wasser also bis zum Hals,
so rein finanziell.
Aber plötzlich kommen per Post 15.000 Euro
und ein Prepaidhandy mit nichts weniger als dem Auftrag,
die Mörder der NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zu finden.
Dengler greift zu.
Er lässt sich von einer BKA-Beamtin die Akten senden,
er stellt immer mehr Widersprüche in der offiziellen Geschichte fest
und gerät schließlich auf die Spur derer, die ihn ermordet haben sollen.

Spannend und lustig erzählen kann Schorlau durchaus.
Es macht Spaß zu verfolgen,
wie der Privatdetektiv Dengler immer mehr Ungereimtheiten aufdeckt.
Seine besondere Stärke ist das Lesen.
Erkenntnisfortschritte kommen oft einfach durch erneute Lektüre der Akten zustande.
Das ist ein originelles Mittel des Spannungsaufbaus.
Schorlau schafft es auf eine spielerische und luzide Art,
zentrale Skandale der NSU-Ermittlungen darzustellen.
Wer inzwischen (in der Realität) den Überlick verloren hat,
über die NSU-Morde oder die dubiose Rolle der Ämter für Verfassungsschutz,
der sieht mit diesem Krimi klarer.
Um Wissenslücken aufzuarbeiten, ist das Buch sicher von einigem Nutzen.
Dankbar sind auch die historischen Exkurse
über das Verhältnis der Stasi zur Neonazi-Szene in der DDR
und über die zwielichtigen Aktionen der Ermittlungsbehörden
bei der Aufklärung des Attentats auf Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen.

Ärgerlich ist indes die klischeehafte Darstellung von Frauen.
Olga, Denglers Freundin, wird vom Erzähler als „Zigeunerin“ bezeichnet.
Sie ist ein Sexsymbol,
das wild, exotisch und geheimnisvoll erscheinen soll.
In einer Familie von Taschendieben sozialisiert,
ist Olga selbst eine geschickte Ganovin geworden.
Wie bitte? Solche Stereotype dürfen gerade in einem Buch
über rechten Terror nicht reproduziert werden.
Eine weitere zentrale Frau ist Marlies.
Sie arbeitet beim BKA und stattet Dengler großzügig mit geheimen Unterlagen aus.
Sie tut das aber nicht, weil sie etwa eine mutige Whistleblowerin ist,
die die skandalöse Unterstützungsarbeit des Verfassungsschutzes
für den Rechtsextremismus an die Öffentlichkeit bringen will.
Sie tut es, weil sie unglücklich in Georg verliebt ist.
Diese Zeichnung einer naiven Göre ist vielleicht frauenfeindlich,
vor allem aber ziemlich platt.

Pannen, Merkwürdigkeiten

Die Schützende Hand hat einen anti-amerikanischen Tenor,
der immer wieder ins Ressentiment abgleitet.
Wir begleiten oft den US-amerikanischen Botschafter Spencer.
Von seinem Selbstverständnis ist er Kolonialherr
und der eigentliche Herrscher über Deutschland.
Sein Vorbild ist Pontius Pilatus.
Als Bundeskanzlerin und Finanzminister ihm erklären,
dass sie Steuern für US-amerikanische Konzerne erhöhen wollen,
erpresst er sie erfolgreich.
Es wird angedeutet, dass die CIA als der Drahtzieher den NSU-Komplex aufgebaut hat.
So viel Unglaubliches über die Aktivitäten der Verfassungsschutzämter bislang auch bekannt geworden ist,
ein Indiz für die Verwicklung der CIA gibt es nicht.
Das behauptet nur Jürgen Elsässer.
Es ist höchst irritierend,
wie hier ein fiktionaler Text als Spielwiese für krude Ansichten missbraucht wird.
Statt politischer Aufklärung wird hier dummes Halbwissen verbreitet.
Man denkt ein wenig an Homeland
und die verquere Schwarz-Weiß-Sicht der Gemengenlage (freilich eher pro-amerikanisch) hier.

Zum Thema NSU ist der bessere Krimi aktuell ein Sachbuch:
Staatsaffäre NSU von Hajo Funke.
Ausführlich und spannend beschreibt Funke,
welche „Pannen“ und Merkwürdigkeiten bei den Ermittlungen der NSU-Morde aufgetreten sind.
Er skizziert kenntnisreich die rechtsextreme Szene in Thüringen,
die voll von V-Leuten war.
Er erinnert an unzählbar viele Einzelfälle von mysteriösem Verhalten der Strafverfolgungsbehörden.
Er zeigt, wie der Verfassungsschutz bis heute die Aufklärung durch „organisiertes Schweigen“ systematisch blockiert.
In einem mangelndem Aufklärungswillen der NSU-Morde erkennt er institutionellen Rassismus.
Schlüssig argumentiert er, dass sich der Verfassungsschutz
einen rechtsfreien Raum geschaffen habe
und eine Gefahr für die Rechtssicherheit in Deutschland sei.
Ein echter Krimi.

Buchbesprechung auf der letzten Seite
des APABiZ Monatsmagazin Monitor Nr. 72

Wolfgang Schorlau: Die Schützende Hand, Denglers achter Fall, Kiepenheuer&Witsch, Köln 2015.
In den vergangenen Kriminalfällen wandte sich der Privatermittler Goerg Dengler immer wieder politisch brisanten Themen,
wie dem Anschlag auf das Oktoberfest vom 1980 oder kriminellen Machenschaften der Pharmaindustrie, zu.
Auf einer breiten, realistischen Faktengrundlage werden diese Themen in der Krimireihe fesselnd und fundiert präsentiert.
In dem neuesten Fall geht es um den NSU und die Verstrickungen von Staat und Behörden.
Der Autor steigt tief in die (teilweise echten) Ermittlungsakten ein,
zitiert Presseberichte und geht zurück zu den rassistischen Pogromen Anfang der 1990er Jahre.
Ein Krimi mit Fußnoten. Eine interessante Geschichte, die dennoch mit Vorsicht zu lesen ist.
Verschwörungstheoretische Ansätze gibt es einige im Buch.
Trotzdem lesenswert und eine andere Form sich mit dem Thema NSU zu beschäftigen.

hr-iNFO Büchercheck vom 12.11.2015
Büchercheck: "Die schützende Hand" von Wolfgang Schorlau
Donnerstag, 12. November 2015, 16:10 Uhr

Der neue Dengler-Krimi
"Die schützende Hand" von Wolfgang Schorlau

Do, 12.11.2015 | 22.45 Uhr SWR Fernsehen

Deutschlandradio Kultur 20.07.2015
ROMAN ÜBER DEN NSU-KOMPLEX
Krimiautor rechnet mit deutschen Geheimdiensten ab

Wolfgang Schorlau im Gespräch mit Nana Brink

Stuttgart
Krimiautor vor NSU-Ausschuss
2:35 min | 20.2.2015 | 19.30 Uhr |
Landesschau aktuell Baden-Württemberg | SWR Fernsehen in Baden-Württemberg

Erscheinungstermin: 12. November 2015
NSU KRIMI
Die schützende Hand: Denglers achter Fall

Autor und Liebling
des verschwörungsideologischem Magazin "Hintergrund"

HINTERGRUND, Heft 03 - 2015 - NSU-Morde: Im Schatten der Aufklärung
Sebastian Range

EXKLUSIV
Wolfgang Schorlau über den NSU
In was für einem Land leben wir eigentlich?
Von Wolfgang Schorlau 12. April 2015 - 09:28 Uhr
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wolfgang-schorlau-ueber-den-nsu-die-zweite-geschichte-page3.b051f368-4f34-44bb-a6aa-5b3881e758f9.html

Schluss mit dem Geheimdienstspuk
Der Bundesverfassungsschutz muss aufgelöst werden -
Von THOMAS WAGNER, 29. Juni 2012 -
http://anonym.to/?http://www.hintergrund.de/201206292134/politik/inland/schluss-mit-dem-geheimdienstspuk.html

„Als Kriegshetzer entlarvt“: Bürgerproteste gegen Gauck
(15.06.2012/hg/dpa)
Kritische Intellektuelle und immer mehr Bürger aus Ost und West
werfen dem Bundespräsidenten Joachim Gauck vor,
für die Kriegseinsätze der Bundeswehr zu werben.
Den Anfang machten Künstler, Friedensaktivisten und Politiker
wie der Liedermacher Konstantin Wecker,
der Schriftsteller Wolfgang Schorlau,
der Theologe Eugen Drewermann, Peter Strutynski, Katja Kipping, Hans-Eckardt Wenzel,
Sevim Dagdelen, Hans Modrow, Monty Schädel, Bettina Jürgensen und der Musiker Frank Spilker.
Den von der Tageszeitung junge Welt am Donnerstag dokumentierten Äußerungen (1)
schließen sich immer mehr Bürger mit eigenen Stellungnahmen an.
http://anonym.to/?http://www.hintergrund.de/201206152111/kurzmeldungen/aktuell/als-kriegshetzer-entlarvt-buergerproteste-gegen-gauck.html

Löst den Verfassungsschutz auf!
Verfasst am: 22.11.2011 - 20:25. Kommentare: 2
Quelle: Stuttgarter Zeitung
Erstveröffentlicht: 22.11.2011
http://web.archive.org/web/*/https://linksunten.indymedia.org/de/node/50809

Heft 1/2011
Stuttgart 21
Die Lüge ist genauso demütigend wie die Schläge
Wolfgang Schorlau
http://anonym.to/?http://www.hintergrund.de/das-heft-inhalt.html
http://anonym.to/?http://www.hintergrund.de/das-heft-jahrgang-2011.html

„Vollkommen unterirdisch.“ Kritische Polizisten verurteilen Polizeigewalt in Stuttgart
Von THOMAS WAGNER, 4. Oktober 2010 -
http://anonym.to/?http://www.hintergrund.de/201010041172/politik/inland/vollkommen-unterirdisch-kritische-polizisten-verurteilen-polizeigewalt-in-stuttgart.html

Die offenen Fragen um den Anschlag auf das Münchner Oktoberfest
So könnte es gewesen sein - oder so ähnlich - oder auch nicht -
Eine Rezension von Sabine Schiffer, 21. Januar 2010 -
http://anonym.to/?http://www.hintergrund.de/20100121681/feuilleton/literatur/die-offenen-fragen-um-den-anschlag-auf-das-muenchner-oktoberfest.html