Hans-Dietrich Sander

Aus Inrur

Neonazi

Renegat

Braunzone Nekrolog 2017


Hans-Dietrich Sander
in der deutschsprachigen wikipedia

(* 17. Juni 1928 in Grittel, Mecklenburg; † 25. Januar 2017 in Fürstenwalde/Spree)
war ein deutscher Journalist sowie rechtsextremer Publizist und Herausgeber.

Arnshaugk Verlag

die Verlags website
u.a. Übernahme der Staatsbriefe von Hans-Dietrich Sander
siehe dazu [1] und [2]

Regin-Verlag

Zu den Autoren gehören u.a. Werner Bräuninger, Günter Maschke, Friedrich Romig, Hans-Dietrich Sander
und Sebastian Maaß (dessen zurückgezogene Doktorarbeit
durch den Extremismusforscher Eckhard Jesse als unwissenschaftlich und rechtsextrem-apologetisch bezeichnet wurde,
dennoch unter anderem Namen im Regin-Verlag verlegt wurde).

Germar Rudolf

Hans-Dietrich Sanders Staatsbriefe

Zitat: "Aufgrund der Publikation eines Textes von Germar Rudolf
und eines Beitrages zum Thema „Holocaust“ wurde Hans-Dietrich Sander 1998
vom Münchener Landgericht als verantwortlicher Herausgeber der Staatsbriefe
wegen Volksverhetzung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener
„zu einer Haftstrafe von 8 Monaten auf Bewährung
sowie zu einer Geldstrafe in Höhe von 4.000 DM rechtskräftig verurteilt“."

Antifaschistische Nachrichten 17.7.2008
Geburtstagsgruß für Volksverhetzer

München.
Im Grazer „Ares-Verlag” erschien unlängst ein von Heiko Luge herausgegebenes Buch
mit dem Titel „Grenzgänge. Liber amicorum für den nationalen Dissidenten Hans-Dietrich Sander“.
Fast 50 Personen, darunter Autoren der „Jungen Freiheit“ wie Bernd Rabehl und Martin Lichtsmesz,
Götz Kubitschek vom „Institut für Staatspolitik“, der ehemalige „Republikaner“-Funktionär Björn Clemens
und der frühere Bundesvorsitzende des „Nationaldemokratischen Hochschulbundes“, Thor von Waldstein,
haben sich mit Beiträgen an diesem Buch beteiligt,
das aus Anlass des 80. Geburtstages von Sander erschienen ist.
Sander, der in der frühen DDR
als Dramaturg im Umfeld von Bertolt Brecht gearbeitet hatte,
war Ende der 50er Jahre nach Westberlin geflohen,
wo er als Journalist
für die konservative Tageszeitung „Die Welt“ tätig wurde.
Dort begegnete Sander Hans Zehrer,
der in den letzten Jahren der Weimarer Republik
Chefredakteur der Zeitschrift „Tat“ gewesen war,
die einen „Deutschen Sozialismus“ propagierte
und versuchte, noch demagogischer aufzutreten
als die NSDAP.
In den 80er Jahren wird Sander Chefredakteur
der neofaschistischenDeutschen Monatshefte“.
1990 gründete er die neofaschistische Zeitschrift „Staatsbriefe“,
die 10 Jahre erschien.
1998 wurde Sander in einem Berufungsverfahren in München (siehe AN 9/1998)
wegen Volksverhetzung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener
zu einer Haftstrafe von acht Monaten auf Bewährung
und zu einer Geldstrafe verurteilt.
In dem Prozess ging es u.a. um den Abdruck eines Artikels
des Geschichtsrevisionisten Germar Rudolf,
der später zu einer 30monatigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde.
hma

Sezession Heft26

POLITIK UND ZEITGESCHICHTE
ISBN 978-3-902475-60-2
Heiko Luge (Hg.)
GRENZGÄNGE
Liber amicorum für den nationalen Dissidenten Hans Dietrich Sander
352 Seiten, Hardcover & 29,90
Einer der profiliertesten nationalen Publizisten wird 80
– geachtet und gefürchtet:
„Was verhütet werden muß“, so Peter Glotz 1989,
sei, daß Sanders „stilisierte Einsamkeit,
diese Kleistsche Radikalität
wieder Anhänger findet.
Schon ein paar Tausend wären zu viel
für die zivile parlamentarische Bundesrepublik“.
Mit Beiträgen u.a. von: Thor von Waldstein, Elke Sander, Günter Maschke,
Bernd Rabehl, Wolfgang Strauß, Günter Zehm,
Peter Furth, Hans-Ulrich Kopp, Martin Lichtmesz,
Franz Uhle-Wettler, Elmar Walter, Ivan Denes,
Klaus Volk, Werner Bräuninger, Götz Kubitschek,
Arne Schimmer, Volkmar Voigt u.v.a

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